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folgenden Mahlzeiten die Grenzen des Anstandes überschreite.Indes; schob ich meine Bedenklichkeiten ans Recbnnng meinerUnerfahrenheit, und wollte am Ende nicht die Schicklichkeitdessen bezweifeln, was mein Gemahl billigte.
„Bald nahmen mich andere Auftritte in Anspruch. DieKrankheit meiner Mutter näherte sich ihrem Ende. Ich schätzemich glücklich, das; dies Ende eintrat, bevor sie entdeckte, wasihr Herz zerrissen haben würde.
»Du hast vielleicht gehört, das; in Spanien die Priester,und besonders die Mönche, die Sterbenden bestürmen, um Ver-mächtnisse für die Kirche zu erhalten. Ich habe dir gesagt,Laß meine Mutter in Folge ihrer Krankheit sehr reizbar undin demselben Verhältnisse verstandesschwach geworden war. DerAerger über die Zudringlichkeit der Pfaffen an ihrem Sterbe-bette, und die Kühnheit der strengen reformirten Secte, der sieanhing, schien ihre sterbende Zunge zu beleben. Sie bekanntedie Religion, die sie so lange verhehlt hatte, wies alle Hoff-nung und Hülfe zurück, welche nicht von ihrer Lehre ansflösse,verschmähte die Bräuche der katholischen Kirche, überhäuftedie erstaunten Pfaffen mit Vorwürfen wegen ihrer Habgierund Heuchelei, und gebot ihnen, ihr Hans zu verlassen. Er-bittert und wüthend entfernten sich dieselben, um mit denMachtgeboten und Beamten der Inquisition zurückzukehren.Sie fanden eine kalte Leiche statt der Person, an welcher sieihre Rache zu üben gedacht-hatten. Da es sich bald heraus-stellte, daß ich an der Ketzerei meiner Mutter Antheil hatte,wurde ich von ihrem Leichnam weggcrissen, in ein einsamesKloster eingesperrt und mit einer Härte behandelt, welche, wiedie Abtissin mir versicherte, mein schlechter Lebenswandel so-wohl, wie meine theologischen Jrrthümer verdienten. Ich er-klärte mein eheliches Verhältnis;, um mein Benehmen zu recht-