Druckschrift 
12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
100
Einzelbild herunterladen
 

10 »

und weit geräumiger, als das, welches er an der Paulsländebewohnt hatte, wiewohl minder säuberlich.

Nachdem Lowestoffe so für die Einführung seines Freundesin seine neue Wohnung gesorgt und eine Bestimmung desPreises erhalten hatte, zu welchem er aus der nächsten Gar-küche mit Lebensmitteln versehen werden konnte, beurlaubte ersich. Ehe er wegging, erbot er sich noch, Nigeln seine Habse-ligkeiten oder einen Theil derselben aus seiner früheren Woh-nung zu besorgen. Lord Glenvarloch bezeichnet«: ihm so wenigeGegenstände, daß der Templer nicht umhin konnte, zu bemer-ken, es scheine, als gedenke Se. Herrlichkeit seine neuen Vor-rechte nicht lange zu genießen.

Sie paffen zu wenig zu meinem Geschmack und zu mei-nen Gewohnheiten, als daß ich es sollte," antwortete der Herrvon Glenvarloch.

Vielleicht ändert Ihr Eure Meinung morgen," bemerkteLowestoffe.Ich wünsche Euch guten Abend. Morgen, willich Euch zeitig besuchen."

Der Morgen kam, aber statt des Templers traf nur einBrief von ihm ein; derselbe besagte, daß sein Besuch im El-saß ihm den Tadel einiger alten sauertöpfischen Narren unterden Beisitzern zugezogen habe, nnd daß er für gerathe» halte,vorläufig sich nicht einzustellen, um nicht die Aufmerksamkeitans Lord Glenvarlochs Wohnstätte hinznlenken. Er bemerkteweiter, daß er Anstalten zur Sicherung seiner Sachen getroffenhabe, und versprach ihm, sein Geldkästchen, und was er sonstbrauchte, auf sicherem Wege zukommen zu lassen. Dann folg-ten einige weise Rathschläge, eingegeben durch Lowestvffes Be-kanntschaft mit dem Elsaß nnd seinen Bräuchen. Er riethihm, den alten Wucherer in völliger Unbekanntschaft mit demZustande seiner Geldmittel zu lassen, nie mit dem Hauptmann