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nöthig war, um des Herzogs Keller mit frischen Flüssigkeitenzu versehen, sintemal der Weinhändler Anstand nahm, mit ei-ner so hohen Person anders als gegen Baares zu handeln.Als darum der alte Herr aufstand und mit vielem Husten denHerzog erinnerte, daß er ein Stübchen zu vermiethen habe,wurden die Ansprüche aller Andern bei Seite gesetzt, und Ni-gel ihm als Gast zugewicsen.
Kaum war diese Anordnung getroffen, so drückte LordGlenvarloch gegen Lowestoffe den dringenden Wunsch aus, diesebösartige Gesellschaft zu verlassen, und beurlaubte sich miteiner Eile, welche übel ausgenommen worden sein würde, wennnicht in demselben Augenblicke, wo er die Stube verließ, dasFüßchen Rheinwein eingetroffen wäre. Der junge Templer be-gleitete seinen Freund nach dem Hause des alten Wucherers;denn er und andere junge Gesellen vom Tempel waren mitdem Wege dahin nur zu wohl bekannt. Unterwegs versicherteer den Freiherrn, daß er in das einzige Haus von Whitefriarskomme, wo Reinlichkeit herrsche, eine Eigenschaft, die es ledig-lich der Sorgfalt der Tochter des Wucherers verdanke, eineralten Mamsell, häßlich wie die Sünde, aber vermuthlich reichgenug, um einen Puritaner in Versuchung zu führen, sobaldder Teufel ihren Papa geholt haben würde. Während Lowe-stoffe so sprach, klopften sie an die Hausthür an. Das sauer-töpfische Gesicht der Weibsperson, welche öffnete, bestätigtevollkommen die Angaben des Studenten. Sie hörte mit un-freundlicher, mürrischer Miene die Erklärung des Templersan, daß der ihn begleitende Herr ein Miethsmann ihres Va-ters sein werde, brummte Etwas über die Mühe, welche erverursachen werde, endigte aber damit, daß sie dem Fremdensein Zimmer anwies, welches besser war, als sich nach demAnsehen des Ortes im Allgemeinen hätte vermuthen lassen,
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