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Schallendes Gelächter und Beifallklatschen folgte diesersinnreichen Entschuldigung für des Clienten Frenidenverhältniß.Der Templer setzte seine Rede fort, und schloß sie mit folgen-dem kräftigen Antrag: „Ich weiß wohl, daß es die Gewohn-heit der Väter dieser altehrwiirdigen Republik ist, reiflich alleihre Schritte zu überlegen bei einem gebührenden Maß vonTrank. Fern sei es von mir, eine Abweichung von diesemlöblichen Brauch vorzuschlagen oder zu behaupten, daß eineAngelegenheit, wie die gegenwärtige, wohl und verfassungs-mäßig erwogen werden könne, während des Versuchs einerarmseligen Maß Rheinwein. Aber da es dieser ehrsamen Raths-versammlung einerlei sein kann, ob sie erst trinkt und dannbeschließt, oder erst beschließt und nachher trinkt, so schlageich vor, Ew. Durchlaucht wolle mit Beirath Dero weiser undmächtiger Senatoren Dero Edict erlassen, meinem ehrenwer-then Freunde die Freiheiten des Ortes bewilligen und ihmnach Euren weißen Satzungen eine Wohnung anweisen, inwelche er sich sofort zurückziehen wird, sintemal er einiger-maßen durch die Geschäfte dieses Tages erschöpft ist. Woraufich Euch sofort ein Achtel Rheinwein, benebst einem entsprechen-den Quantum von Rindsznnge und Häringen bestellen will,um Euch Alle so heiter zu machen, wie Georg im Grünen."
Diese Eröffnung ward mit rauschendem Beifall ausgenom-men, in welchem die Stimme der Widersprechenden übertäubtward, wofern es im Elsässer Senat irgend Jemanden gab, dereinem so populären Vorschlag hätte widerstehen können. DieWörter: „Fideles Hans! flotter Bursch! echter Edelmann!"gingen von Mund zu Mund. Die Einschreibung des Bittstel-lers in das große Buch wurde rasch vollendet, und ihm derEid von dem würdigen Dogen abgenommen. Dieser Eid war,wie die Gesetze der zwölf Tafeln bei den Cambrobiten und