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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
93
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Als Herzog Hildebrod begann, den Namen einzutragen,und schon mit überflüssiger Großmnth Nigel mit zwei g stattmit einem geschrieben hatte"), wurde er durch den Pfarrerunterbrochen. Dieser ehrwürdige Herr hatte seit einigen Mi-nuten mit seinem Nachbar nicht mit dem Hauptmanne,sondern mit dem Andern, dessen Nigel sich dunkel erinnertegeflüstert, und verlangte jeht, vielleicht noch übel gelaunt überseinen kürzlichen Fall, angehört zn werden, bevor die Ein-tragung stattfinde.

Die Person," sprach er,welche sich untermunden hat,sich als Bewerber um den Genus; der Vorrechte und Freihei-ten dieser ehrenmerthen Gesellschaft vorznstellcn, ist, geradeherausgesagt, ein Bettclschotte. Wir haben schon genug vondiesen Heuschrecken in London. Verstatten wir diesem Unge-ziefer auch noch in unserem Heiligthnme Zutritt, so wird unsbald die ganze Nation über den Hals kommen."

Es kommt uns nicht zu," versetzte Herzog Hildebrod,zufragen, ob er Schotte ist, oder Franzmann, oder Engländer.Da er ehrlich seinen Einstand erlegt hat, so hat er Anspruchauf unfern Schutz."

Das leugne ich, erhabener Herzog," cntgegnete der Pfar-rer.Ich stelle ihm keine Frage». Seine Sprache verräthihn; er ist ein Galiläer. Sein Einstand ist verwirkt durchseine Keckheit, in unser Gebiet zn kommen, und ich fordere

Der berühmte AlterthumSforscher vr. Trockcnstanb besitzt jenesmerkwürdige Buch und hat dem Verfasser gütigst erlauben wollen, dasFacsimilc von Herzog HildebrvdS Handschrift als eine Illustration dieserStelle abdruckcn zu lassen. Unglücklicher Weife hat der Herr Dvctordiese Erlanbniß an die Bedingung geknüpft, daß wir des Herzogs Or-thographie aunehmcn, und das WerkNiggles Schicksale" betiteln soll-ten, wozu wir uns nicht verstehen konnten.