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Die Erwähnung eines, ihre gewöhnlichen Getränke so weitnbertreffendcn Nasses brachte augenblicklich eine sehr günstigeWirkung aus den kleinen Senat hervor, und das sofortige Er-scheinen des Weines sicherte, wie es schien, dem Anträge vonMeister Lowestoffe zuin Voraus eine geneigte Aufnahme. Nach-dem der Becher einige Male die Runde gemacht hatte, erklärteder Student, daß sein Gesuch dahin gehe, seinen Freund, Mei-ster Nigel Grahame, zum Genüsse der Freistätte und der son-stigen Freiheiten des Elsasses zuznlasscn, in der Eigenschafteines Großeinstehers. So hießen nämlich Die, welche beiihrer Immatrikulation die doppelte Gebühr bezahlten, um derAuseinandersetzung der ihre Flucht veranlaßt habenden Um-stände vor dem Senate übcrhoben zu sein.
Der würdige Herzog hörte den Vorschlag mit Freude an,welche in seinem einen Auge glänzte; denn ein solcher Fallwar selten und besonders vorteilhaft für seine Privat-Ein-künfte. Also befahl er, das herzogliche Buch hcrbeizubringen,einen mächtigen Band, der, wie das Hauptbuch eines Kauf-mannes, vermittelst Messingschlöffer znsammengchalten war,und dessen Blätter, befleckt von Wein und besudelt mit Tabaks-brühe, die Namen von vermutlich eben so viel Spitzbubenenthielten, wie der Kalender von Newgate.
Nigel wurde sodann angewiesen, zwei Nobel als Einkaufzu erlegen und die Freiheit des Ortes in Anspruch zn nehmendurch Hersagen folgender Knittelverse, die der Herzog ihmvorsprach:
Euer Diener — sein Nam'
Ist Nigel Grahame —
Will hier sich verbergenVor grimmigen Schergen,
Und sucht Euren Schuh,
Dem Richter zum Trutz.