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lag sein Günstling, ein Bullenbeißer, dessen rnnder Kopf undeinziges blitzendes schwarzes Auge, nebst seiner großen Fettig-keit, ihm eine possirliche Aehnlichkeit mit seinem Herrn gab.
Die vielgeliebten Räthe, welche den herzoglichen Thronumgaben, beräncherten denselben mit Tabak, tranken seinemBesitzer in dickem, klebrigem Biere zu, und sangen den Chor zuseinen Liedern, würdige Satrapen eines solchen Sultans. DasBüffelwams, das breite Degengehänge und lange Schwert desEinen bezeichnet,! ihn als einen Soldaten ans den Niederlan-den; sein grimmer, wichtiger Blick und seine trunkene Frech-heit waren geeignet, ihm den Namen eines fahrenden Degenszu behaupten. Es dünkte Nigeln, er habe diesen Burschenirgendwo schon ein Mal gesehen. Ein Hcckenpfarrer oder Bett-lerkuppler, wie man diese Klasse von Priestern »»ehrerbietiggenug nennt, saß dem Herzoge zur Linken und war leichtkenntlich an seinem zerrissenen Kragen, seinem breitkrempigenHute und den Ucberbleibseln eines fuchsigen Chvrrocks. Nebendem Pfarrer saß ein jämmerlich anssehender, magerer, alterMann mit einer abgeschabten, um den Hals zugeknöpften Ka-puze von grobem Kirsei. Seine ausgemergelten Gesichtszngewaren wie die des alten Daniel, erleuchtet von einem Auge,— — — — — — in dessen Blicken,
Sich Lisi und Schlauheit noch trotz Altcrschwnch' ausdrücken.
Ihm zur Linken saß ein verdorbener Advocat, der wegenschlechter Praktiken von der Liste der Praktikanten gestrichen,und dem von seinem Berufe nichts geblieben war, als seineSpitzbüberei. Ein Paar anderer unansehnlicherer Figuren, vondenen eine dem Herrn von Glenvarloch dem Gesichte nach be-kannt zu sein dünkte, gleichwie der Kriegsmann, obwohl ersich nicht entsinnen kvnnte, wo er sie gesehen, vervollständig-ten den Kreis, welcher Herzog Hildebrods Rath bildete.