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kommt unser Späher mit Nachricht von Frieden und Ruhe.Ich will selber mit Em. Herrlichkeit gehen und Euch demRathe vom Elsas; vorstellen, mit all dem Einfluß, den ichals ein Würdenträger des Tempels besitze, und der ist nichtgering, denn sie sind stets übel gefahren, wenn wir Parteigegen sic genommen haben, und das wissen sie. Die Zeit istgünstig. Im Elsas; ist jetzt der Rath versammelt, und dieTempelgänge sind einsam. Also, edler Herr, hängt EurenMantel um, um Euer jetziges Aeußercs zu verhüllen. Ihrwerdet ihn dem Jungen übergeben am Fuße der Treppe, diein das Heiligthum führt, und wie das Volkslied sagt, daßKönigin Eleonore untersank bei Charingcooß und emporstiegbei Quecnhithe, so sollt Ihr als ein Standesherr untergehe»in den Tempelgärten und als ein Elsässer emporkommen inWhitefriars."
Also gingen sie fort, begleitet von dem kleinen Späher,durchschritten die Gärten, und stiegen die Treppe hinab. AmFuße dieser Treppe ries der Templer: „Und nun laßt unssingen mit Ovid: In novn tert aniwus mutatns sticere tor-ms8 "). — Fort, fort, ihr Aeußerlichkeiten! Weg mit demVorhang, der Borgia verhüllte! Aber wie, edler Herr?"fuhr er fort, als er den Freiherrn über die herabwürdigendeVeränderung seiner Lage betrübt sah; „ich hoffe, Ihr nehmtmeinen Mnthwillen nicht übel. Ich wollte Euch nur mitEuren gegenwärtigen Verhältnissen aussvhnen, und Euch denTon dieses sonderbaren Ortes bezeichnen. Kommt, erheitertEuch. Ich hoffe, Ihr sollt hier nur ein paar Tage Hansen."
Nigel drückte ihm die Hand und antwortete flüsternd: „Icherkenne Eure Güte an. Ich muß den Kelch trinken, den meine
*) Jcho treibt mich der Geist, Verwandlungen zu besingen.