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12 (1851) Nigels Schicksale
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Erstreckt sich seine Gewalt auf solche Verfügungen?" fragteLord Glenvarloch.

Der Rath betrachtet cs als ein Hauptstück seiner Vor-rechte," antwortete Lowcstoffc;und in der That ist es einsder kräftigsten Mittel, sein Ansehen aufrecht zu erhalten.Denn wenn Herzog Hildebrod und sein Senat finden, daß einvornehmer Hausbesitzer in ihrem Gebiete unzufrieden und meu-terisch wird, so brauchen sie ihm nur einen fetten Bankervt-tirer oder sonstigen neuen Einwanderer, der die gewährte Zu-flucht bezahlen kann, als Miethsmann anzuweisen, und derMalcvntent wird so sanft wie ein Lamm. Den ärmerenFlüchtlingen überlassen sie es, sich selbst zurecht zu finden; inkeinem Falle aber wird die Eintragung ihrer Namen in desHerzogs Verzeichniß und die Bezahlung eines Einstandes, nachMaßgabe der Vermögensumstände, erlassen. Für den, derihnen diese Befugnisse bestreiten wollte, würde Whitefriarsein sehr unsicherer Aufenthaltsort sein."

Wohlan, Meister Lowestvffe," erwiderte Nigel,ich mußmich in die Umstände fügen, welche mir diese Verbergung anf-legen. Natürlich wünsche ich meinen Namen und Stand nichtzu verrathen."

Das wird sehr räthlich sein, edler Herr," bemerkte Lowe-floffe.Dieser Fall ist vorgesehen in den Statuten der Re-publik oder Monarchie, oder wie Ihr das Ding nennen wollt.Wer wünscht, daß ihm keine Fragen in Betreff seines Na-mens, der Ursache seiner Flucht und dergleichen gestellt wer-den, kann sich denselben entziehen durch Bezahlung des dop-pelten Einstandcs, den er seinen Verhältnissen nach schuldigwäre. Erfüllt Ihr diese wesentliche Bedingung, so kann Ew.Herrlichkeit sich, wenn Sie Lust hat, als König von Bantameinschreiben lassen, und Ihr werdet nicht befragt. Aber da