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einzige zu sein, wo er sich wenigstens vorläufig verbergen nnd vordem unmittelbaren Zngreifen des Gesetzes sichern konnte, biser bessere Anstalten zu seiner Rettung getroffen oder diese un-angenehme Geschickte auf sonstige Art erledigt haben würde.
Während er der Freistätte zneilte, tadelte er sich bitter,daß er sich durch Dalgarno in die Wohnsitze der Verschwen-dung hatte verlocken lassen. Nicht minder klagte er seine Hitzean, die ihn jetzt in den Umkreis gemeiner Liederlichkeit undunverhüllten Lasters als an einen Zufluchtsort trieb.
„Dalgarno," dachte er, „hat darin nur zu wahr gesprochen.Ich habe mir einen schlechten Namen gemacht, indem ich sei-nen hinterlistigen Rathschlägen folgte und die heilsamen Er-mahnungen, auch selbst die Nähe des Bösen zu meiden, in denWind schlug — Ermahnungen, welchen ich unbedingt hättefolgen sollen. Hoffentlich wird sich, wenn ich aus diesem ge-fährlichen Jrrgang entkomme, in den mich Thorheit, Unerfah-renheit und Hitze getrieben haben, — hoffentlich wird sich dannein Weg finden, den Glanz eines Namens wieder hcrznstellen,der noch nie verdunkelt war, bis ich ihn getragen habe."
Während Lord Glenvarloch diesen vernünftigen Entschlußfaßte, betrat er die Tempelgänge, von welchen aus damalsein Thor nach Whitefriars führte. Durch dies Tho,r, als denweniger besuchten Weg, gedachte Nigel sich in die Freistä.tte znbegeben. Als er sich dem Eingänge der Schandhöhle näherte,vor welcher seine Seele znrückbebte, obwohl sie seine Zufluchtwar, mäßigte er seinen Schritt. Die steile und zerbrocheneTreppe erinnerte ihn an den lacilis clescensus Lvorni *), sodaß er unschlüssig ward, ob es nicht besser sei, den größtenGefahren zn trotzen, die ihn unter ehrlichen Menschen umgeben
Leichten Weg abwärts zur Unterwelt.