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mit Lord Dalgarno die Freundschaft und Fürsprache von dessenVater »nd Schwester verwirkt habe, und diese waren fast dieeinzigen Leute von Ansehen, bei denen er Verwendung suchenkonnte. Die üblen Gerüchte, welche über ihn in Umlauf ge-setzt waren, verschlimmerten seine Lage dem Richter gegenüber,der in diesem Falle sehr den Ruf des Angeklagten in Anschlagbringen mußte. Der Gedanke an Verstümmelung ist für einejugendliche Einbildungskraft gräßlicher, als der an den Tod;nnd was Nigel in den Gruppen hörte, denen er begegnete,durch die er sich hindnrchdrängte, und an denen er vorbeieilte,kündigten ihm Verstümmelung als Strafe für sein Vergehenan. Er fürchtete sich, schnell zu laufen, um nicht den Ver-dacht auf sich zu ziehen, nnd doch sah er mehr als ein Maldie Oberforstlanfcr so nahe bei sich, daß sein Handgelenk zuckte,als läge es schon unter dem Messer. Endlich kam er ans demPark heraus und konnte freier athmen und ruhiger überlegen,. was weiter zu thun war.
Whitefriars, in der Nähe des Tempels, damals wohlbe-kannt unter dem Namen Elsaß, besaß in jener Zeit und fastnoch ein Jahrhundert länger das Vorrecht einer Freistätte,ausgenommen gegen Befehle des Oberstlandrichters oder derHerren vom geheimen Rathe. Da dieser Ort von verzweifeltenGesellen aller Art wimmelte, von Bankerottirern, verdorbenenSpielern, ungerathenen Söhnen, Duellanten, Todtschlägern,Meuchelmördern nnd liederlichem Gesindel, welche alle znsam-menhielten, um die Freiheiten ihrer Wohnstätte aufrecht zuerhalten, so war es schwierig und gefährlich für die Gerichts-beamten, Befehle, selbst von den höchsten Behörden, unter Leu-ten zu vollstreckcn, deren Sicherheit sich mit keiner bürgerlichenOrdnung vertrug. Lord Glenvarloch wußte dies, und so ver-haßt ihm auch dieser Zufluchtsort mar, so schien es doch der