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12 (1851) Nigels Schicksale
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Constabel kommen. Macht, daß Ihr nach Whitefriars odersonst in eine Freistätte oder ein Versteck kommt, bis Ihr Frie-den erlangt oder die Stadt verlassen könnt."

Dieser Rath war nicht zn verachten. Lord Glenvarlocheilte nach dem Ansgang am St. James-Hospital hin. DasGetümmel nahm zu hinter ihm. Mehre Polizeibeamtc desköniglichen Hofstaates kamen herbei, um den Verbrecher znverhaften. Glücklicherweise war eine Schilderung der Ursachedes Streites in Umlauf gekommen, wie sie dem Geschmackdes Volkes znsagte. Es hieß, ein Gesellschafter des Herzogsvon Buckingham habe einen Landedelmann beleidigt, und derFremde habe ihn dafür tüchtig abgeprügelt. Ein Günstlingoder ein Gesellschafter des Günstlings ist immer verhaßt beiJohn Bull, der ohnedem eine Vorliebe für denjenigen streiten-den Theil hat, der sich mit der Faust hilft. Beide Vorurtheilewaren zn Nigels Gunsten. Die Beamten, welche kamen, ihnfestznnehmen, erfuhren darum von den Zuschauern Nichts in.Betreff seines Aussehens oder in Betreff des Weges, den ergenommen hatte, so daß er für den Augenblick der Haft ent-ging.

Was Lord Glenvarloch in dem herbeiströmenden Haufenhörte, als er seinen Weg durch denselben nahm, überzeugteihn, daß er sich durch seine Hitze in große Gefahr gebrachthabe. Er war nicht unbekannt mit dem strengen und will-kürlichen Verfahren der Sternkammer, besonders wo es sichvom Bruche einer Freiheit handelte, einem Verfahren, wo-durch sie Jedermanns Schrecken geworden war. Noch unterder Königin Elisabeth war von ihr die Strafe der Verstümme-lung verhängt worden für Vergehungen der Art, wie er sicheben hatte zn Schulden kommen lassen. Dabei hatte er dieeben nicht tröstliche Erwägung, daß er durch seinen Streit

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