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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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nähme für die Jugend und Unerfahrenheit seines Begleitersseinen Cynismns plötzlich zu mäßigen schien.

Der Teufel reitet mich alten Narren!" rief er.Ich,der ich dem Glücke und meinen Mitmenschen so wenig ver-danke, muß mich um diesen Springinsfeld bekümmern, dergewiß so hartnäckig ist, wie eine vom Teufel besessene Sau;denn das ist die Art in seiner Familie, und doch will icheinen guten Rath an ihn wcgwerfen. Zarter junger Herrvon Glenvarloch, versteht mich wohl, dies ist kein Kinderspiel.Wenn der Prinz zn mir gesagt hat, was ich Euch wiederholthabe, so bedeutet das so viel als ein Befehl, ihm nicht wiedervor die Augen zu kommen. Nehmt also den Rath eines altenMannes an, der Euch wohl will, vielleicht mehr, als er Ur-sache hat, irgend einem Menschen wohl zn wollen. Steckt denSchimpf ein, wie ein kluges Kind; geht nach Hanse; haltetEuren Fuß von Trinkstuben fern und Eure Finger von Wür-feln. Macht Eure Sachen in der Stille ab mit Einem, deram Hofe mehr in Gunst steht, als Ihr, so werdet Ihr einerunde Summe Geldes bekommen, mit der Ihr nach Deutsch-land fahren könnt oder anderwärts hin, um Euer Glück znfördern. Ein glücklicher Soldat hat vor vier- oder fünfhundertJahren Euer Hans gegründet, und wenn Ihr brav und glück-lich seid, könnt Ihr es vielleicht wieder emporbringen. Aberich gebe Euch mein Wort, an diesem Hofe werdet Ihr es niezu Etwas bringen."

Auf diese Ermahnung, in welcher Herr Mungo mehr auf-richtiges Mitgefühl offenbarte, als man noch je an ihm be-merkt hatte, erwiderte Lord Glenvarloch:Ich bin Euch ver-bunden, Herr Mungo. Ich glaube, Ihr habt aufrichtig ge-sprochen, und ich danke Euch. Aber in Erwiderung Euresguten Rathes bitte ich Euch, laßt mich allein. Ich sehe, der