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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Prinz und sein Gefolge kommen den Gang wieder herunter;Ihr könnt Euch schaden und mir nicht helfen dadurch, daßIhr bei mir bleibt."

Und das ist wahr," sprach Herr Mungo;doch wäreich zehn Jahre junger, wer weiß, ob ich mich nicht versuchtfühlte, Euch zur Seite zu bleiben und ihnen zu begegnen.Aber wenn man seine Sechzig und darüber hat, da verliertsich die Herzhaftigkeit, und wer sich seinen Lebensunterhalt nichterwerben kann, darf die ärmliche Unterstützung für seine altenTage nicht auf's Spiel setzen. Ich wünsche, Ihr mögt glücklichdnrchkommcn, edler Herr; aber es ist ein ungleicher Kampf."Mit diese» Worten wandte er sich um und hinkte hinweg.Doch blickte er noch mehrmals zurück, wie wenn sein natür-licher Mnth, selbst in seinem jetzigen Zustande der Abnahme,verbunden mit seinem Widerspruchsgeiste, ihn ungeneigt machte,den zu seiner Sicherheit nöthigen Weg einzuschlagen.

Verlassen von seinem Gefährten, dessen Weggang er miteiner besseren Meinung begleitete, als er sein Erscheinen be-grüßt hatte, lehnte sich Nigel mit verschränkten Armen aneinen Banm, der einzeln stehend den Weg überschattete, undbereitete sich vor ans einen Augenblick, von dem er die Ent-scheidung seines Lebcnsschicksalcs erwartete. Aber er täuschtesich in der Erwartung, daß der Prinz ihn an einem öffent-lichen Orte, wie der Park, anreden oder zn einer Erörterungkommen lassen würde. Unbeachtet blieb er indessen nicht.Denn als er sich achtungsvoll und zugleich stolz verbeugte,durch Blick und Haltung zu verstehen gebend, daß er die un-günstige Meinung, welche der Prinz kürzlich über ihn geäußerthatte, kenne und nicht fürchte, erwiderte Karl seinen Bück-ling mit einem Zornblicke, wie ihn nur der annimmt, dessenZvrnblick Etwas zu sagen hat. Der Zug ging vorbei. Der