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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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von Vater und Sohn, deren beiderseitige Gemüthsart ganzund gar verschieden war, fand er sich genöthigt, in der Ge-genwart des jugendlichen Prinzen die fröhliche Laune znrück-znhalten, mit welcher er den bejahrten Vater fesselte. SeinEinfluß ans den letztem beruhte, wie schon bemerkt, damalteigentlich nur noch auf der Gewohnheit, so daß Jakob, wen«er eines kräftigen Entschlusses fähig gewesen wäre, in seinerletzten Lebensjahren ihm vermuthlich seine Gunst entzöge«haben wurde. Allein dazu war der König zu furchtsam, untso hatte Buckingham das seltene Glück, nachdem er den Herrrüberlebt hatte, der ihn emporgehoben, auch unter der folgenden Regierung in unverminderter Gunst zu bleiben, bis de>Dolch seines Mörders Felton ihr ein Ende machte.

Der Prinz kam mit seinem Gefolge in die Nähe des Platzeswo Lord Glenvarloch und Herr Mungo sich ausgestellt hatten,um die herkömmlichen Ehrfnrchtsbezengnngcn zu machen. Nigelkonnte bemerken, daß Lord Dalgarno dicht hinter dem Herzogvon Buckingham ging und ihm Etwas in's Ohr flüsterte. DesPrinzen und des Herzogs Aufmerksamkeit schien jetzt auf Nigelgerichtet zu sein, denn sie wandte» ihre Blicke nach ihm hin undbetrachteten ihn aufmerksam der Prinz mit einer Miene,deren schwermüthiger Ausdruck mit Strenge gemischt war, derHerzog mit einem Ansehen höhnischen Triumphs. Lord Dal-garno schien seinen Freund nicht zu bemerken, vielleicht weildie von der Seite, wo Nigel stand, herkommenden Sonnen-strahlen ihn nöthigtcn, den Hut vor die Angen zu halten.

Als der Prinz vorüberging, verbeugten sich Nigel und HerrMungo mit gebührender Ehrfurcht. Der Prinz erwiderte ihreBücklinge mit der ernsten Gemessenheit, welche jedem Standedas gewährt, was ihm gebührt, aber durchaus nicht mehr, undgab Herrn Mungo ein Zeichen, vorzntreten. Der Ritter begann,