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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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ihm von der Seite gegangen wäre. Denn diesem war esganz gleichgültig, wohin der Weg führte, vorausgesetzt, daßer an seinen Begleiter angekrallt bleiben konnte. Sic warenjedoch noch in einiger Entfernung von dem belebteren Theiledes Platzes, als Herrn Mnngo's geübtes Auge die in seinenletzten Worten bczeiämcte» Erscheinungen gewahrte.

Ein leises ehrfurchtsvolles Gemurmel erhob sich unter denjOhlreichen Gruppen, welche sich in dem unteren Theile desParks befanden. Sie drängten sich zusammen, die Blicke nachWhitehall gewendet; dann traten sie ans beiden Seiten zurück,»n Platz zu machen für eine glänzende Gesellschaft, welcheoom Palast her durch den Park kam. Alle Anwesenden ließenden Weg frei und standen mit unbedecktem Haupte neben dem-'elben, als die Gesellschaft an ihnen vorüberging.

Die Meisten in dieser Gesellschaft waren in jene Trachtgekleidet, mit welcher wir durch den Pinsel Vandyks noch jetztnach zweihundert Jahren so bekannt sind, und welche eben umdiese Zeit begann, die flitterhaftere und unmännlichere Kleidungzu verdrängen, welche man von dem französischen Hofe unterHeinrich IV. angenommen hatte. Alle gingen entblößten Hauptes,ausgenommen den Prinzen von Wales, späterhin der unglücklichsteunter den britischen Königen, dessen lange braune Locken undschon damals schwermüthige Gesichtszüge von einem spanischenHute mit hängender Stranßfeder beschattet waren. Ihm zurRechten ging Buckingham, mit seiner gebieterischen und anmuthi-gen Haltung des Prinzen Ansehen von Hoheit fast verdunkelnd.Blick, Bewegungen und Geberden des großen Hofmannes warenso nach allen Regeln der Etikette bemessen, daß sie einen auf-fallenden Gegensatz bildeten zu der kecken, kindischen Lustigkeit,durch welche er die Gunst seinestheuern Papa's und Gevat-ters", Königs Jakob, gewonnen hatte. Zugleich der Günstling