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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Nichts Besonderes meines Wissens," antwortete der Frei-herr, und wollte weiter gehen.

Ah, Ihr geht wohl nach dem französischen Speisehause,"bemerkte der Ritter.Aber es ist noch früh am Tage. Wirwollen erst noch einen Gang im Park machen, das wird Eu-ren Appetit vermehren."

Mit diesen Worten hing er sich an Nigels Arm, trotzallem höflichen Widerstreben seines Opfers, welches den Ellen-bogen an die Seite preßte; und nachdem er es wohl gepackthatte, nahm er es in's Schlepptau.

Nigel war düster und schweigsam, in der Hoffnung, seinenunwillkommenen Begleiter damit losznwerdcn. Allein HerrMungo hatte beschlossen, daß sein Begleiter, wenn er nichtredete, wenigstens hören sollte.

Ihr seid ans dem Wege nach dem Speisehause, edlerHerr?" begann der Cyniker.Ihr könnt nichts Besseres thun.Die Gesellschaft dort ist ausgesucht, wie ich höre, und ohneZweifel von der Art, wie junge Herren von Rang sie suchensollten. Euer edler Vater würde sehr erfreut gewesen sein,Euch darin zu sehen."

Ich glaube," erwiderte Nigel, welcher ferneres Schwei-gen unmöglich fand,ich glaube, die Gesellschaft ist so gut,wie man sie in der Regel an solchen Orten findet, wo dieThüre nicht wohl vor Denen verschlossen werden kann, welchehinkommen, ihr Geld auszngeben."

Ganz richtig, edler Herr," versetzte der Quälgeist miteinem unharmonischen Lachen.Die bürgerlichen Lümmel drän-gen sich bei uns ein, sobald die Thür nur einen Zoll weitoffen steht. Wie ist dem abznhelfen? Ich denke so. Da ihrGeld ihnen diese Zuversicht gibt, so sollten wir es ihnen ab-nehmcn. Schindet sie, edler Herr, brüht sie, wie eine Köchin