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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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treuen Knappen Richard Moniplies, und die Bestätigung derWinke seines ehemaligen Dieners durch den anonymen Briefin ihm erweckt hatten.

Im Park war es lebendig, als er denselben betrat. Daaber sein gegenwärtiger Gemüthszustand ihn bestimmte, Ge-sellschaft zn meiden, so hielt er sich fern von den besuchterenGängen, die nach Westminster und Whitehall führten, undwandte sich nordwärts, oder wie es jetzt heißen würde, nachder Seite von Piccadilly zn, in der Meinung, daß er hierseinen Gedanken ungestörter nachhängen oder vielmehr sie be-kämpfen könne.

In dieser Hoffnung aber täuschte er sich. Denn währender, in seinen Mantel gewickelt und den Hut tief in die Augengedrückt, langsam dahin schleuderte, stieß plötzlich auf ihn HerrMungo Malagrowther, der, entweder meidend oder gemieden,freiwillig oder gezwungen, sich in denselben minder besuchtenWinkel des Parks zurückgezogen hatte.

Niger fuhr auf, als er den durchdringenden, belferndenTon der Stimme des Ritters vernahm, und fand sich sehrunangenehm überrascht, als er seine lange schmächtige Gestaltauf sich znhinken sah, gehüllt in einen abgetragenen Mantel,dessen ursprüngliche Scharlachfarbe durch tausend verschiedeneFlecken verdunkelt war, auf dem Kopfe einen abgetragenen Hutmit einem schwarzen Sammetbande statt einer Kette und miteiner Kapannenfeder statt einer Straußfeder.

Nigel wäre ihm gern entwischt, allein, wie unser Mottoandeutet, eben so leicht hätte ein Häschen einem geübten Wind-hunde entrinnen können. Herr Mungo verstand sich darauf,sein Wild zn stellen. Nigel fand sich genöthigt, Halt zu mache»und die abgedroschene Frage:Was gibt's Neues heute?" ab-zuwarten.