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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Denn, sagte ich für mich, wir haben uns schon in's Würfelneingelassen, lassen wir uns nun noch in's Buhlen ein, so magGott wissen, wie das enden sott."

Deine Unverschämtheit verdient Züchtigung," versetzteNigcl,doch es istwenigstens für einige Zeit die letzte,welche ich dir zu vergeben habe. Da wir also scheiden müssen,so will ich nichts weiter sagen in Betreff deiner Warnungen,als daß du mich nach meinem eigenen Ermessen handeln lassenkönntest."

Es wäre viel besser, das geschähe nicht," erwiderte Ri-chard.Wir sind Alle gebrechliche Geschöpfe, und können vielbesser für Andere urtheilen,. als in unserm eigenen Falle. Undwas mich betrifft, so habe ich immer bemerkt, daß ich ab-gerechnet den Fall mit der Bittschrift, welcher Jedem hättepassiren können immer viel klüger gehandelt habe, wennich Etwas für Ew. Herrlichkeit zu thun hatte, als wennich Etwas in meinem eigenen Interesse that, was ich schul-digermaßen immer zurückgesetzt habe."

Das will ich glauben," bemerkte Nigel;denn ich habedich immer treu gefunden. Da dir also London so wenig ge-fällt, so sage ich dir kurz Lebewohl. Geh' denn einstweilennach Edinburgh, bis ich Nachkomme. Ich hoffe, du wirst dortwieder in meinen Dienst treten."

Nun, Gott segne Euch, edler Herr," sprach Richard mitaufgehobenen Augen.Diese Worte klingen mehr nach Gnadeals irgend eins, das in den letzten vierzehn Tagen ans EuremMunde gekommen ist. Guten Morgen, edler Herr."

Mit diesen Worten streckte er seine knochige Hand aus,faßte die Hand Nigels und drückte sie an seine Lippen. Danndrehte er sich rasch auf dem Absätze herum und eilte zum Zimmerhinaus, als fürchte er größere Bewegung zu verrathen, als