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ein Hahn nach einem Körnchen. Goldstücke sind leider dortnicht so häufig."
„Um so thörichter bist du, ein Land zu verlassen, wo siein Fülle vorhanden sind," bemerkte Nigel, dessen Zorn nurvorübergehend mar.
„Edler Herr," versetzte Richard, „um es rund heraus zusagen: die Gnade Gottes ist besser denn Goldstücke. Wennder Kobold, wie Ihr den Monsieur Lutin nennt, (Ihr konntetihn Galgen nennen, denn dahin wird er kommen,) wenn derEuch einen Pagen empfiehlt, so werdet Ihr nicht viel solcheLehre hören, wie Ihr von mir gehört habt. — Und wenndies meine letzten Worte sein sollten" — fuhr er lauter fort —„so will ich sagen, „Ihr seid irregeleitet und habt die Wegeverlassen, auf welchen Euer ehrenfester Vater gewandelt hat,und was noch mehr ist, nehmt es nicht übel — Ihr lauftdem Teufel zu mit einem Spüllumpen, denn Ihr werdet ver-lacht von Denen, die Euch auf diese ungebührlichen Abwegeleiten."
„Verlacht?" wiederholte Nigel, ans den, wie auf andereLeute seines Alters, Spott mehr Eindruck machte als Ver-nnnstgründe. „Wer wagt es, mich zu verlachen?"
„Edler Herr," antwortete Richard, „so wahr ich vonBrod lebe, nein, so wahr ich ein ehrlicher Mann bin — undich hoffe, Em. Herrlichkeit hat nie gefunden, daß auf RichardsZunge etwas Anderes als Wahrheit gewesen ist, außer wenndas Ansehen Em. Herrlichkeit oder das Beste meines Landesoder vielleicht auch ein kleiner Vortheil für mich es unnöthigmachte, die ganze Wahrheit zu sagen — ich sage also, sowahr ich ein ehrlicher Mann bin, als ich den armen Teufeldurch den Saal kommen sah in dem Speisehause, welches(Gott verzeih' mir die Sünde) ein von Gott und Menschen