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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Bei verschiedene» Gelegenheiten nahmen Nigels Gesprächemit dem alten Grafen und seinem Sohne ziemlich dieselbeWendnng nnd dasselbe Ende, wie die eben angeführten. Manch-mal konnte er sich des Gedankens nicht erwehren, das; dervereinte Einfluß von Vater und Sohn, abgesehen von demweniger augenfälligen und gerühmten, aber darum nicht mindergewissen Einfluß der Gräfin von Blackchester, seine Angelegen-heit, die so einfach geworden war, doch etwas mehr hätte för-dern sollen. Allein cs war ihm eben so unmöglich, an derungeschminkten Ehrlichkeit des Vaters, wie an der eifrigen,dienstwilligen Freundschaft des Sohnes zu zweifeln. Ebenso-wenig konnte er annehmen, daß die Fürsprache der Gräfin,welche ihn mit solcher Auszeichnung aufnahm, ihm fehlen würde,sobald sie Etwas für ihn thun könne. Er fand die von Dal-garno wiederholt gemachte Bemerkung richtig, daß, so langeder Herzog als sein Feind gelte, jeder geringe Beamte, durchdessen Hände sein Geschäft gehen mußte, sich ein Verdienstdaraus machen würde, ihm Hindernisse in den Weg zn legen,die er nur durch Geduld nnd Beharrlichkeit überwinden könne,falls er es nicht vorziehe, den Bruch zn heilen oder, wie LordDalgarno cs nannte, seinen Frieden mit dem Herzog vonBuckingham zn machen.

Ohne Zweifel würde Nigel Glenvarloch sich gern an seinenFreund Georg Hcrivt gewandt haben, um bei ihm Rath znsuchen, wie er cs früher zn seinem Vortheil gcthan hatte.Allein das einzige Mal, wo er ihn nach dem Besuch bei Hosezn sehen bekam, fand er den wackeren Bürger in Anspruch ge-nommen durch eilige Vorbereitungen zn einer Reise nach Parisin wichtigen Geschäften, veranlaßt durch Aufträge des Hofesnnd des Herzogs von Buckingham, die einen bedeutenden Ge-winn abzuwcrfcn versprachen. Der gute Goldschmied lächelte,