und das Glück des jungen Schotten, so das; er nichts wenigerals beliebt in der Gesellschaft wurde.
Was nicht wenig dazu beitrug, ihn in dieser üblen Ge-wohnheit zu bestärken, war der Umstand, das; sie ihm dieDemüthignng ersparte, ferner die Gefälligkeit Anderer zn Vor-schüssen in Anspruch zu nehmen, was ohne Gewinn im Spielennoermeidlich gewesen wäre, um die Kosten seines längerenAufenthalts in London zn bestreiten. Dieser Aufenthalt war nö-thig, weil er bei den Ministern den Vollzug gewisserFörmlichkeitennachznsnchen hatte, ohne welche die königliche Unterschrift nichtgültig war — ein Gesuch, welches ihm zwar nicht abgeschla-gen, aber dessen Erfüllung doch in der Art verzögert wurde,daß Nigel Grund hatte, an ein geheimes Entgegcnarbciten zuglaube». Um der Zögerung ein Ende zn machen, hätte erLust gehabt, nochmals am Hofe zn erscheinen und sich an denKönig selber zn wenden mit der Frage, ob die Ausflüchteöffentlicher Diener seine königliche Großmnth unwirksam machendurften? Allein der Graf von Hnntingle», dieser gute alteHerr, der so ohne alle Umstände sich seiner angenommen hatte,und den er zuweilen besuchte, widerrieth ihm sehr einen solchenSchritt, und forderte ihn auf, ruhig die Ausfertigung derMinister abznwarten, welche ihn der Nothwcndigkeit überhebenwürde, länger den gehorsamen Diener in London zn machen.
Lord Dalgarno vereinigte seine Vorstellungen mit denenseines Vaters, um seinen jungen Freund von einer zweitenAufwartung bei Hofe abznhalten, wenigstens insolange, bis ermit dem Herzoge von Buckingham ansgesöhnt sei, — „einGeschäft," sagte er seinem Vater, „worin ich meine geringenDienste angcboten habe, ohne daß es mir gelungen wäre, denLord Nigel zu dem geringsten Schritt der Unterwürfigkeit ge-gen den Herzog von Buckingham zn bewegen."