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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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zwischen der Gräfin und der Herzvgin von Buckingham cingc-treten, und die Erstere schien sich etwas vom Hofe zurückge-zogen zu haben; allein dessen ungeachtet finsterte man sich zu,der Einfluß der Frau Gräfin bei dem Herzoge habe durch ihrenBruch mit der Frau Herzogin nickt gelitten.

Unsere Nachrichten von den Hofränken jener Zeit und vonden dabei betheiligtcn Personen sind zu unvollständig, als daßwir etwas Bestimmtes über die aus den angedenteten Umstän-den entspringenden mancherlei Gerüchte sagen könnten. Genug,Frau von Blackchester vermochte Etwas in ihrem Kreise ver-möge ihrer Schönheit, ihrer Gewandtheit und ihres bekanntenTalentes für Hofränke. Nigel Olifannt erfuhr bald die Machtihres Einflusses und wurde eine Sklave der Gewohnheit, welcheso viele Männer zn einer bestimmten Stunde in eine gewisseGesellschaft führt, ohne daß sie einen besonder» Genuß daselbstfinden oder erwarten-

Mehre Wochen lang war seine Lebensweise folgende. ImSpeisehanse begannen die Geschäfte des Tages. Der junge Herrhatte bald gefunden, daß wenn auch die Gesellschaft dort nicktimmer nntadclhaft, der Ort doch sehr passend und angenehm war,um die vornehmen Bekannten zn treffen, mit welchen er Hydc-park, die Theater und andere öffentliche Orte besuchte, oderdie einen Thcil des glänzenden Kreises bildeten, welchen dieGräfin von Blackchester um sich versammelt hatte. Der Ab-scheu, welcher ihn Anfangs hatte zögern lassen, einen Ort znbetreten, wo das Spielen gestattet war, verlor sich nach undnach. Erst fand er es tadellos, einer Erholung zuzuschane»Hei welcher kein Uebcrmaß stattfand, dann meinte er, es seidoch ganz unbedenklich, an einer solchen Theil zn nehmen. Erwar ein Schotte, frühzeitig an Ueberlegung gewöhnt, und fremdjedem Thun, welches ans ein gleichgültiges Wagen oder tolles