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12 (1851) Nigels Schicksale
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er ihn zu dieser Vorstellung führe,cs sei denn," sagte erdas; das väterliche Verbot sich aufs Theater sowohl wieaufs Speisehaus erstrecke."

Ich habe meinen Vater nie von Schauspielen sprechenhören," erwiderte Nigel;sie sind noch nickt lange im Gangeund in Schottland unbekannt. Indessen, wenn das wahr ist,was ich zu ihrem Nachtheil gehört habe, so bezweifle ich sehr,ob er sie gebilligt haben wurde."

Gebilligt haben?" rief Dalgarnv.Hm! Georg Bnchananhat Tragödien geschrieben, und sein königlicher Zögling, ge-^lehrt und weise wie er, besucht die Darstellung derselben, mit-hin grenzt cs nahe an Hochverrats!, davon wcgznbleiben. Diebesten Köpfe in England schreiben für die Bühne, und dieschönsten Frauen in London besuchen das Schauspiel. Ichhabe ein Paar Klepper vor der Thür, die uns mit Windeseiledurch die Straßen tragen werden. Der Ritt wird unser Wild-pret und unsere Ortolane verdauen helfen und die Weindünsteverdampfen lassen. Also zu Nos;! Guten Abend, meine Her-ren. Guten Abend, Gievalier Ne In b'ortnne.^

Dalgarnv's Reitknechte standen bereit mit zwei Pferden.Die jungen Männer saßen auf, der Eigcnthnmcr auf sei» Leib-pferd, einen Berber, Nigel ans einen wohlzngcrittenen Zelter,der fast eben so schön war. Während des Rittes nach demTheater suchte Dalgarno seines Freundes Meinung in Betreffder Gesellschaft, bei der er ihn eingefnhrt hatte, zu erforschen,und die Einwendungen, die er gegen dieselbe zu machen hätte,zu beseitigen.Und warum," sprach er,-siehst du so ernstaus, mein gedankenvoller Neophyt? Weiser Sohn der nlmnmator») niederdeutscher Gelehrsamkeit, was fehlet dir? Ist

») Hochschule.