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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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das Blatt der lebendigen Welt, welches wir nmgcschlagenhaben, minder schön geschrieben, als du erwarten durftest?Beruhige dich und übersieh' ein Paar Kleckse; du wirst dichvcrnrtheilt finden, manche Seite zu lesen, so schwarz, wie siedie Schande mit ihren rußigen Schwingen nur immer machenkann. Bedenke, unbefleckter Nigcl, daß wir in London sind,nicht in Leiden, daß wir das Leben stndircn, nicht die Theorie.Sei stichfest wider die Vorwürfe deines allzuängstlichen Ge-wissens, und wenn du, wie ein guter Rechenkünstler, die Hand-lungen des Tages zusammenzählst, so sage, bevor dn ans dei-nem Pfühl das Facit ziehst, dem anklagendcn Geiste in seinenSchwefelbart, daß, wenn deine Ohren das Raffeln der Ten-felsbeine gehört haben, deine Hand sie nicht gerollt hat; daß,wenn deine Augen die Rauferei von zwei zornigen Buben an-gesehen haben, deine Klinge in ihrem Streite nicht entblößtworden ist."

Das mag Alles weise und wihig sein," entgegnete Nigel;nichtsdestoweniger gestehe ich, daß ich mich des Gedankensnicht erwehren kann, Ew. Herrlichkeit und die anderen Stan-despersonen , mit denen wir gespeist haben, hätten wohl einenOrt der Zusammenkunft wählen können, wo wir der Zudring-lichkeit elender Prahler übcrhobcn wären, und einen besserenCeremonienmcister hätten, als jenen fremden Abenteurer."

Alles soll besser werden, «miete blixelle, wenn dn alsneuer Peter der Eremit anftrittst und einen Kreuzzng widerWürfeln, Huren und Gesellschaften predigst. Wir werden dannin der Kirche zum heiligen Grabe zum Mittagsmahl znsammen-kommen, wir werden im Chor speisen, in der Sacristei unsereFlasche leeren; der Pfarrer soll jeden Pfropf herauszichcn undder Küster soll zu jeder Gesundheit Amen sagen. Komm, Alter,erheitere dein Gemüth und entschlage dich dieser griesgrämigen,