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gezogenem Degen stand. Die ganze Gesellschaft schien sich sehran dieser Balgerei zn ergötzen, ein Theil lief zn den Fenstern,von wo aus man die Kegelbahn übersah; Andere folgten denKämpfern hinab in den Garten. Nigel fragte Dalgarnv, ober sich nicht in's Mittel legen wolle, um Unheil zu verhüten?
„Das würde ein Verbrechen wider das gemeine Beste sein,"antwortete Malcolm. „Zwischen zwei solchen Originalen kannkein Unheil stattfinden, das nicht zum entschiedenen Vortheilder Gesellschaft ausschlüge, und vornehmlich zum Vortheil desEtablissement des Chevalier. Der Büffelgurt und das rotheWams dieses Hanptmanns ist mir seit einem Monat so sehrzum Ekel, wie nur irgend Etwas, und ich hoffe jetzt, dieserverwegene Leinwandkrämer soll den Esel aus der schmutzigenLöwenhaut herausprügeln. Seht, Nigel, wie der stattliche Bür-ger Stellung genommen hat etwa einen Kngelwnrf von hier-in der Mitte der Bahn. Sieht er nickt ans wie eine San imHarnisch? Bemerkt, wie er stampft mit seinem männlichenFuße und seine Klinge schwingt, als wollte er Kammertnchdamit ansmeffen. Schaut, da bringen sie den widerstrebendenSolclaclo herbei und stellen ihn seinem hitzigen Widersacher ge-genüber. Die Mensur beträgt zwölf Schritt. Da! derHanpt-mann zieht sein Handwerkszeug heraus; aber wie ein geschickterFeldherr blickt er über die Schulter, um im Nothfall seinenRückzug zn decken. Schau, der hochherzige Krämer senkt dasHaupt mit grenzenlosem Vertrauen ans seinen bürgerlichenHelm, mit dem seine Braut seinen Schädel geharnischt hat.Das ist zu schön! Er rennt gegen ihn an, wie ein Bock."
Der Bürger, dem es mit seiner Kampflust Ernst zn seinschien, rannte, als er den Kriegsmann unbeweglich sah, aufihn los, schlug ihm die Parade durch, fiel ans und that einenStoß. Sein Gegner stürzte stöhnend zu Boden. Der Bürger