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12 (1851) Nigels Schicksale
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möchte der Soldat sein Signal mißverstehen nnd znrückweichen,wo er vorrücken sollte!"

Ihr mißversteht mich, meine Herren," nahm der Haupt-mann das Wort, indem er mit einem Ansehen von Würdeumhcrblickte.Ich möchte fragen, ob dieser cavalmro Bürgereinen Rang besitzt, der ihn geeignet macht, sich mit einem Of-fizier zn messen. Denn, versteht mich, meine Herren, ichkann mich nicht mit Jedem ans gleichen Fnß stellen, ohne mei-ner Reputation Etwas zn vergeben. Besitzt der Mann da denerforderlichen Rang, so soll er bald in ehrenhafter Weise mit-tels eines Cartcls von mir hören."

Dn sollst mich auf die ehrloseste Weise vermittels einesPrügels fühlen," rief der Bürger aufspringend und seinenDegen nehmend.Folge mir."

Mir steht es nach allen Kampfrcgeln zn, den Ort desZweikampfes zn bestimmen," bemerkte der Hanptmann.Ichbestimme den Jrrgang ans dem Tothillfcld als Platz zweiEdellcnte als unparteiische Zeugen und Richter, nnd als Zeit wart' heute über vierzehn Tage bei Tagesanbruch."

Und ich," erwiderte der Bürger,bestimme die Kegel-bahn hinter dem Hanse als Platz, die hier anwesende guteGesellschaft als Zeugen, und als Zeit diesen Augenblick."

Mit diesen Worten stülpte er seinen Hut ans, schlug demKricgsmann mit seinem in der Scheide steckenden Degen überdie Schultern und lief die Treppe hinab. Der Hanptmannzeigte keine große Lust, ihm augenblicklich zu folgen. Allein derHohn nnd das Gelächter der in seiner Nähe Sitzenden stachelteihn endlich auf. Er versicherte die Gesellschaft, was er thne,wolle er mit Besonnenheit thnn, setzte seinen Hut mit derMiene des Fähndrichs Pistol ans und stieg die Treppe hinabans den Kampfplatz, wo sein rascherer Gegner bereits mit