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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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So sprechend drehte er sich ans dem Absatz herum undsehte seine Dienerschaft in Bewegung, um das Essen anftra-gen zu lassen. Dalgarno lachte, und als er bemerkte, das;sein Freund ernst anssah, sagte er im Tone des Vorwurfs zuihm:Ihr werdet doch nicht so einfältig sein, über einenTropf, wie der da, zu zürnen?"

Ich gedenke meinen Zorn ans bessere Anlässe zn verspa-nen," versetzte Lord Glenvarloch;aber ich gestehe es, es hatmich empört, diesen Gesellen meines Vaters Namen nennenzu hören. Und auch Ihr, obwohl Ihr mich versichert habt,das; dies kein Spielhans sei, habt ihm gesagt, Ihr hättet csmit leeren Taschen verlassen."

Pah!" entgegnete Dalgarno.Das war blos Redens-art. Und dann mnsi ein Mann auch dann und wann ein oderzwei Goldstücke setzen, sonst hält man ihn für einen lausigenFilz. Aber hier kommt das Essen, und nun wollen wir sehen,ob die Kost des Chevalier Euch nicht besser behagt, als seineUnterhaltung."

Die Mahlzeit wurde angekündigt. Die beiden Freundeerhielten den Ehrenplatz an der Tafel und wurden zn dem-selben mit aller Förmlichkeit hingeführt von dem Chevalier,welcher die Honneurs der Tafel machte und das Mahl mitseiner angenehmen Unterhaltung würzte. Die Mahlzeit warwirklich ausgezeichnet, bereitet in der pikanten Weise, welchedie französischen Köche bereits cingcführt hatten, und welchein der Heimath erzogene junge Engländer bewundern mußten,wofern sie für Kenner und Leute von Geschmack gelten woll-ten. Der Wein war ausgesucht, von dem verschiedensten Ge-wächs und in Fülle vorhanden. Die Unterhaltung so vielerjungen Leute mar, wie man sich denken kann, leicht, lebhaftund anregend. Nigel, dessen Gemüth lange durch Widcrwär-