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„Dem sei, wie ihm wolle," erklärte Nigel Olis-umt ernst;„ich kann mit Ench nicht in diesem Hause speisen."
„Und warum, ums Himmels willen, wollt Ihr Enre Zu-sage zurücknehmen?" fragte Lord Malcolm.
„Ich nehme keine Zusage zurück," versetzte Nigel. „Aberich bin durch ein meinem Vater frühzeitig abgelegtes Ver-sprechen gebunden, nie ein Spielhaus zu betreten."
„Ich sage Euch, dies ist kein Spielhaus," erwiderte LordDalgarno; „es ist nichts Anderes als ein Speisehaus, nurauf besserem Fuße eingerichtet und von besserer Gesellschaftbesucht, als andere Spielhäuser in der Stadt. Wenn sich indemselben Einige mit Karten- und Hasardspiel vergnügen, sosind cs Ehrenmänner, die als solche spielen, und um nichtmehr, als sie erträglicher Weise verlieren können. Es warenunmöglich solche Häuser, welche Euer Vater von Ench gemie-den haben wollte. Und dann hätte er Euch eben sowohl schwö-ren lassen können, daß Ihr nie in einer Herberge, Trinkstube,Garküche oder irgend einer anderen Wirtschaft einkehren woll-tet. Denn es gibt keine Wirtschaft, in welcher Enre Augen nichtentweiht werden könnten durch den Anblick eines Häufleins be-malter Pappendcckelstückchen, und Eure Ohren nicht entheiligtdurch das Gerassel der kleinen gesteckten Stückchen Elfenbein.Der Unterschied ist, daß wir da, wo wir hingehen, Standcsper-svnen sich mit dem Spiele unterhalten sehen, während Ihr inden gewöhnlichen Häusern Eisenfresser und Kehlstecher antrefft,die Ench Euer Geld abzulisten oder abzutrotzen suchen."
„Ich bin überzeugt, daß Ihr mich nicht absichtlich zuetwas Unrechtem verleiten werdet," erklärte Nigel. „MeinVater hatte einen Abscheu vor Glücksspielen, sowohl ausGrundsätzen der Religion wie der Klugheit. Er vermnthete,hoffentlich fälschlich, daß ich eine Neigung zu dergleichen