möchte sie genügen; denn einen Tag in London gewesen seinund Beanjeu nicht zn kennen, bildet an sich schon ein Ver-brechen. Aber Ihr sollt ihn sofort in diesem heilvollcn Augen-blicke kennen lernen, lernen Euch selbst verabscheuen wegender Gräuel, die Ihr ausgesprochen habt."
„Alles gut," sprach Nigcl, „aber dieser werthe (Revalierhält doch diese Tafel nicht auf eigne Kosten?"
„Nein," antwortete Dalgarno, „cs findet eine Art Ccre-monie Statt, welche meines Ritters Freunde und Vertrauteverstehen, mit der Ihr aber vorläufig Nichts zu schaffen habt. Eswird, wie Se. Majestät sagen würde, ein svmbolum erlegt, —mit andern Worten, es findet ein Austausch von Artigkeiten zwi-schen Beanjeu und seinen Gästen Statt. Er verehrt ihnen dasEssen und den Wein, so oft sie auf ihr Wohlsein Bedacht nehmendsein Hans um die Mittagsstunde besuchen, und sie verehren ausDankbarkeit dem Ritter einen Jacobus *). Außerdem müßt Ihrwissen, daß neben Komus und Bacchus auch die Beherrscherin derirdischen Angelegenheiten, Viva xarttws, häufig bei Beanjeu ver-ehrt wird, und daß er als pontificircnder Hoherpriester seinengebührenden Antheil von den Opfern erhält."
„Mit andern Worten," fügte Nigel hinzu, „dieser Mannhält ein Spielhaus."
„Ein Haus, in welchem Ihr spielen könnt, so gut wie auf Eu-remZimmer, wenn Ihr Lust habt," erwiderte Malcolm Dalgarno.„Ich erinnere mich sogar, daß der alte Thomas Tally mit demFranzosen Qninze le Va während der Morgenandacht in der Panls-kirche um Geld Karte» spielte. Es war ein nebeliger Morgen, derPfarrer war schläfrig, und die ganze Gemeinde bestand nur ausihnen und einem blinden Weibe, so daß sie »»entdeckt blieben."
Etwa eine» Karolin.