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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
235
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hätte, und er hat mir das erwähnte Versprechen abge-nommen."

Bei meiner Ehre," erwiderte Dalgarno,was Ihr sagt,enthält den besten Grund für mich, darauf zu bestehen, daßIhr mit mir geht. Ein Mann, der eine Gefahr vermeidensoll, muß erst ihre wahre Beschaffenheit und Größe kennenlernen, und zwar in Begleitung eines zuverlässigen Führersund Wächters. Denkt Ihr, ich selber spielte? Meines VatersEichen wachsen zu weit von London und stehen zu festgewur-zelt in den Felsen von Perthshire, als daß ich sie Herunter-würfeln sollte, obwohl ich ganze Wälder wie Kegel habe fallensehen. Nein, Nein! Das sind Kurzmeile für die reichen Süd-länder, nicht aber für arme schottische Landherren. Der Ortist ein Speisehans, und als solchen wollen wir Beide ihn be-nutzen. Wenn Andere ihn als Spielplatz benutzen, so ist esihre Schuld, nicht unsere oder die des Hauses."

Nigel fand diese Gründe nicht genügend und bestand darauf,das seinem Vatergegebene Versprechen zu halten, bis sein Gefährteungehalten zu werden anfing und den Vorwurf durchblicken ließ,daß Nigel einen beleidigenden Verdacht auf ihn werfe. Nigelkonnte diesem veränderten Tone nicht widerstehen. Er bedachte,daß er dem Herrn von Dalgarno für seines Vaters schnelle frennd-schaftliche Vermittelung große Rücksicht schuldig sei, nicht minderwegen der rückhaltslosen Weise, in welcher der Sohn ihm seineFreundschaft angeboten hatte. Er wollte nicht zweifeln an seinenVersicherungen, daß das Haus, in welchem sie speisen sollten, nichtzu denjenigen gehöre, auf welche seines Vaters Verbot sich bezog,und endlich war er fest entschlossen, jeder Versuchung zur Theil-nahme an Glücksspielen zu widerstehen. Er beruhigte also denHerrn vvn Dalgarno mit der Versicherung seiner Bereitwilligkeit,mit ihm zu gehen. Augenblicklich kehrte die gute Laune des jungen