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denn das ist wohl der richtige Ansdrnck — welche wir nnswechselseitig zollein Wenn wir getrennt sind, dann ist Jedervon uns er selber, so wie die Natnr nnd die Umstände ihngemacht haben. Sind wir dagegen znsammengekoppelt, sowerdet Ihr in der Koppel entweder einen alten oder einenjungen Heuchler, oder gar zwei Heuchler finden."
In diesem Augenblicke fuhr das Boot an dem Landungs-plätze in Blackfriars an. Lord Dalgarno sprang an's Land,warf seinem Pagen sein Rappier und seinen Mantel zu, undempfahl seinem Begleiter, ein Gleiches zu thnn. „Wir kom-men unter feine Herren," bemerkte er, „nnd wenn wir so ein-gemnmmt einhergingen, wurden wir anssehen wie der brauneDon, der sich in seinen Mantel wickelt, um die Mängel seinesWamses zu verbergen."
„Ich habe manchen ehrlichen Mann gesehen, der dies that,gnädiger Herr," bemerkte Moniplies, der ans eine Gelegenheitgewartet hatte, sich in das Gespräch zu mischen. Es fiel ihmwahrscheinlich die Lage ein, in welcher er sich, was Wamsnnd Mantel betrifft, unlängst befunden hatte.
Lord Dalgarno sah ihn mit großen Augen an, als wundereer sich über sein vorlautes Wesen, nnd entgegnete dann: „Ihrmögt allerlei Dinge gesehen haben, guter Freund, aber Ihrhabt das noch nicht gesehen, was vornehmlich Euren Meisterangeht, nämlich seinen Mantel so zu tragen, daß man diegoldbcsetzten Säume und das Futter von Zobelpelz sieht. Seht,wie Lntin den Degen hält, den Mantel znm Thcil darübergeworfen, aber so, daß der ciselirte Griff nnd die Silberarbeitdes Beschlags hervortritt. — Gebt Eurem Vertrauten EurenDegen," fuhr er, zu Nigel gewendet, fort, „damit er sich ineiner so nöthigen Kunst übt."
„Ist es wohl räthlich, ganz unbewaffnet zu gehen?" fragte