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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
228
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Geht Ihr nicht mit ihm?" fragte Nigel.

Wozu?" versetzte Dalgarnv.Etwa um Se. Herrlichkeitvon abgestandener Politik in falschem Latein sprechen zu hören,welches der alte Fuchs immer anwendet, um der gelehrtenMajestät von England Gelegenheit zn geben, seine grammati-schen Schnitzer zn corrigiren? Das märe eine feine Art, dieZeit hinzubringcn."

Ich meinte," entgegncte Nigel,Ihr würdet es thnn, umeinen Theil des Gefolges Eures Herrn Vaters zn bilden."

Mein Herr Vater" erwiderte der HofmannhatBlaukappen genug, um sein Gefolge zn bilden, so das, er einenSchmetterling, wie ich bin, wohl entbehren kann. Er kann denScctbecher empvrheben ohne meinen Beistand, und sollte dasbesagte väterliche Haupt etwas schwindelig werden, so sindLeute genug da, um Se. ehrenwerthe Herrlichkeit zu Sr. Herr-lichkeit sehr ehrenwerthem Ruhebette zn führen. Nun, Ni-gel, starrt mich nicht an, als ob meine Worte das Boot mituns versenken sollten. Ich liebe meinen Vater ich liebeihn von Herzen und ich achte ihn, obwohl ich wenig Dingein der Welt achte. Ein treuerer alter Trojaner hat nie einSckwcrt mit einer Lederschnur 'an den Leib gebunden. ImNebrigen gehört er zu der alten Welt, ich zu der neuen. Erhat seine Thorheiten, ich die meinigen, und je weniger Jedervon uns die kleinen Fehltritte des Andern sieht, desto größerwird die Ehre nnd Rücksicht sein, ich sage Rücksicht,

und vermittelte mit vieler steifen Förmlichkeit und eben so großerSchlauheit den Briefwechsel zwischen dem schottischen Könige und demjüngeren Cecil. Nach Jakobs Thronbesteigung m England wurde erzum Grafen von Northamptvn und zum Geheimsiegelbewahrer ernannt.Beaumont, der französische Botschafter, sagt von ihm, er sei einer dergrößte» Schmeichler und Verleumder gewesen.