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Grammatik lrrne, keine schlechten Reden führe, seinen Hntausbürste, sein gutes Wams mir Sonntags auziche — ist es,sage ich, nicht besser, statt eines solchen Hänschens Gntkindein Geschöpf wie dies zn haben?"
Er that einen Hellen durchdringenden Pfiff, und in wenigenAugenblicken stürzte der Page in's Zimmer, wie herbeigezau-bert. Seiner Größe nach schien er nur fünfzehn Jahre alt zusein, allein seinem Gesichte nach mußte man ihn für zwei oderdrei Jahre älter halten. Er war fein gebaut und reich ge-kleidet. Sein schmales braunes Gesicht oerrieth seine Zigen-nerabkunft, eben so seine strahlenden schwarzen Augen, welcheden, welchen er ansah, zu durchbohren schienen.
„Da ist er," sprach Lord Dalgarno, „in jedes Elementpaffend, bereitwillig, jeden Befehl ausznführen, sei er gut,schlecht oder gleichgültig. Er sucht seines Gleichen in seinerArt als Spitzbube, Dieb und Lügner."
„Lauter Eigenschaften, die Ew. Herrlichkeit schon guteDienste geleistet haben," bemerkte der kecke Page.
„Hinaus, du Teufelsbraten!" sprach sein Herr; „verschwinde,oder mein Zauberstab fliegt um deine Ohren." Der Knabewandte sich um und mar eben so schnell weg, wie er gekom-men war. „Ihr seht," fuhr Dalgarno fort, „daß bei der Wahlmeiner Dienerschaft die beste Rücksicht, die ich auf edles Blutnehmen kann, darin besteht, es von meinem Haushalte auszu-schließen. Dieser Galgenvogel wäre hinreichend, eine ganzeAntichambre voll Pagen zu verderben, möchten sie auch vonKönigen und Kaisern abstammcn."
„Ich kann mir kaum denken, daß ein großer Herr derDienste eines solchen Kobolds bedürfen sollte," entgegnete Ni-gel. „Ihr scherzt blos mit meiner Unerfahrenheit."
„Die Zeit wird lehren, ob ich scherze oder nicht, lieberNigelS Schicksale. I. 15