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12 (1851) Nigels Schicksale
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Ich hoffe doch, er wird nicht auf der Strafte warten,"bemerkte Nigel.Ich will augenblicklich meinen Diener nachihm schicken."

Bemüht Euch nicht," erwiderte Dalgarnv.Er wird indiesem Augenblicke mit den ersten besten Gassenbuben auf derPaulslände Grübchen oder Hellerlegeu spielen; es sei denn,daß er seine alten Gewohnheiten abgelegt hätte."

Fürchtet Ihr nicht, daß in solcher Gesellschaft seine Sit-ten verderben?" fragte Nigel.

Die Gesellschaft mag znschen, daß die ihrigen nicht lei-den," antwortete Dalgarno gleichgültig.Es müßte eine Ge-sellschaft von leibhaftigen Teufeln sein, in welcher Lutin nichtmehr Unheil lehren als lernen könnte. Er ist, den Götternsei's gedankt! für seine Jahre gründlich im Bösen erfahren.Ich darf die Mühe sparen, mich um seine Sittlichkeit zu be-kümmern, denn Nichts kann sie verbessern, noch verschlimmern."

Das wird Euch schwer fallen, vor seinen Eltern zu ver-antworten," bemerkte Nigel.

Es würde mir schwer fallen, seine Eltern zu finden, umihnen Rechenschaft abzulegcn."

Er ist vielleicht ein Waise," bemerkte Lord Nigel weiter;aber als Page in Ew. Herrlichkeit Familie muß er von El-tern stammen, die einen gewissen Rang besitzen."

Einen so hohen Rang, als der Galgen ihnen gewährenkonnte," erwiderte Dalgarno in demselben gleichgültigen Tone.Sie sind beide gehenkt worden; wenigstens haben mir die Zi-geuner, denen ich ihn vor fünf Jahren abgekanft habe, so gesagt.Ihr macht große Angen. Aber sprecht ist es nicht besser, an-statt eines faulen, eingebildeten, adeligen Milchgesichtes, dem ichnach der alten Art den Schulmeister machen müßte, anfpassend,daß er Gesicht und Hände wasche, seine Gebete hersage, seine