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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
212
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Euch tausend Mal um Verzeihung, theurer Herr von Glenvar-loch. Eure Schilderung von ländlicher Wurde, verbunden mitEurer ernsten und unwilligen Betroffenheit ob meines Lachensüber Dinge, worüber jeder am Hofe aufgezogene Jagdhund, dernur ein Mal den Mond ans dem Hofranme von Whitehall an-gcbellt hat, sicher gelacht haben wurde, dies Alles hat michzuletzt gänzlich überwältigt. Liebster, thenerstcr Herr! Ihr, einjunger, hübscher Bursche von hoher Geburt, mit einem land-herrlichen Titel, gleich beim ersten Auftreten vom Könige sowohl aufgenommen, das; Euer weiteres Vorwärtskommen kaumzu bezweifeln ist, wenn Ihr Euch darnach zu benehmen wisstdenn der König hat schon gesagt, Ihr wäret ein braver Jungeund wohl bewandert in Iiumaniorilius, Ihr, den alle Franen,darunter die ausgezeichnetsten Schönheiten am Hofe zu sehenwünschen, weil Ihr von Leiden kommt, in Schottland geborenseid, und eine Bitte erlangt habt, deren Gewährung Euch sehrstreitig gemacht war Ihr, sage ich, mit der Gestalt einesPrinzen, mit einem Fenerblick und mit so viel Geist ansge-stattet, Ihr gedenkt die Karten auf den Tisch zu werfen, wenndas Spiel in Eurer Hand ist, in den kalten Norden zurückzn-rennen und wie soll ich sagen? zu heirathen ein großes,langsam einherschreitendes, blauäugiges, weißhäntigcs Mäd-chen mit achtzehn Quartieren in ihrem Schilde, eine Art LotsWeib, das kürzlich von seinem Fnßgestelle herabgesticgn ist,und Euch mit ihr in Euer tapezirtes Gemach einzuschließen?!O Gott! diesen Gedanken überlebe ich nicht!"

Selten hat die Jugend, auch wenn sie hochgesinnt ist, hin-reichende Charakterstärke und Festigkeit der Grundsätze, umder Gewalt des Lächerlichen zu widerstehen. Halb zornig undhalb beschämt über seinen lvbenswnrdigcn Entschluß, vermochteNigel nicht die Rolle eines sittenstrengen Vaterlandsfrenndes