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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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in der Mitte des Zimmers dem zornigen Günstlinge im Wege blie-ben. Der Herzog berührte kaum seinen Hut, indem er gemessenden alten Grafen grüßte, aber vor dem Goldschmied zog er denHnt so tief ab, daß die Feder den Boden berührte, znm Zeichendes Hohnes in Form der Ehrerbietung. Der Bürger erwiderteden Gruß in ungezwungener Weise und bemerkte:Zu viel Höf-lichkeit, gnädiger Herr Herzog, ist oft das Gegentheil von Güte."

Es thut mir leid, daß Ihr das denkt, Meister Hcriot," er-widerte der Herzog.Ich wollte nur durch meine HuldigungEure Protection, Eure Fürsprache in Anspruch nehmen. Ihrseid, wie ich vernehme, ein Fürsprecher, ein Beförderer, einBegünstiger von solchen Bittstellern am Hofe geworden, dieVerdienst und Rang besitzen und zufällig kein Geld haben.Ich hoffe, Eure Geldsäcke werden auslangen, damit Ihr dieseneue stolze Rolle durchführen könnt."

Sie werden es um so eher, gnädiger Herr Herzog," ant-wortete der Goldschmied,da mein Stolz nur gering ist."

O Ihr seid weniger als gerecht gegen Euch selber, meinguter Meister Heriot," fuhr der Herzog in demselben Tonebitterer Ironie fort.Ihr habt einen merkwürdigen Anhangam Hofe dafür, daß Ihr der Sohn eines Edinburgher Zinn-gießers seid. Habt die Güte, mir das Glück der Bekanntschaftdes hochgebornen Standesherrn zn verschaffen, der die Ehreund den Vvrtheil Eurer Protection besitzt."

Das soll mein Geschäft sein," fiel Lord Hnntinglen mitNachdruck ein.Gnädiger Herr Herzog, ich wünschte, daß Ihrhiermit Nigel Olifannt, Lord Glenvarloch, kennen lernt, der einsder ältesten und mächtigsten standcsherrlichen Häuser in Schott-land repräsentirt. Lord Glenvarloch, ich stelle EuchSe. Gnadenvor, den Herzog von Buckingham, der den Herrn Ritter GeorgVilliers, von Brookesby in der Grafschaft Lcicester, repräsentirt."