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Glühende Rothe überzog des Herzogs Gesicht, indem ersich höhnisch gegen den Freiherrn von Glenvarloch verbeugte,und dieser erwiderte die Höflichkeit mit Stolz nnd nicderge-haltcnem Unwillen. „Wir kennen nns also/' sprach der Herzognach augenblicklichem Schweigen. Und als ob er an dem jun-gen Freiherr» Etwas gesehen hätte, was mehr verdiente alsden Hohn, mit welchem er begonnen, fügte er hinzu: „Wirkennen uns; Ihr wisset, das; ich Euer Feind bin."
„Ich danke Euch für Eure Offenheit, gnädiger Herr Her-zog," versetzte Nigel. „Ein offener Feind ist besser, als einfalscher Freund."
Der Herzog wandte sich an den Grafen mit den Worten:„Was Euch betrifft, edler Herr, so habt Ihr die Grenzen derNachsicht überschritten, die man Euch als dem Vater desFreundes des Prinzen nnd meines Freundes »erstattet."
„Auf mein Wort, Herr Herzog," versetzte der Graf, „mankann leicht Grenzen überschreiten, deren Dasein Einem unbe-kannt ist. Wenn mein Sohn in so vornehmer Gesellschaft ist,so ist es nicht, um mir den Schutz oder die ZufriedenheitHöherer zu sichern."
„Edler Herr, wir kennen Euch nnd haben Nachsicht mitEuch," erwiderte der Herzog. „Ihr gehört zu Denen, welcheihr Leben lang auf das Verdienst einer einzigen guten Hand-lung pochen."
„Wenn dem so ist, gnädiger Herr," versetzte der Greis, „sohabeich immer Etwas vor Denen voraus, die mehr als ich pochen,ohne irgend eine verdienstliche Handlung gcthan zu haben. Aberich will mit Euch nicht streiten; wir können weder Freunde nochFeinde sein; Ihr habt Euren Weg, und ich habe den meinigen."
Buckingham antwortete blos durch Anfstülpen seines Hutesnnd ein verächtliches Znrückwcrfen des Kopfes, so daß seine hohe