„Es war in der That ein glücklicher Tag, der in Ew.Majestät Regiernngsgeschichte nicht vergessen werden wird,"sprach der alte Graf.
„Ich wünschte nicht, daß er in Unfern Annalen vergessenwürde," fnhr der König fvrt. „Ja, dentl paciliei *). Meineenglischen Unterthane» haben Grnnd etwas ans mich zu halten,denn sie haben an mir den einzigen friedfertigen Mann ans meinemGeschlechte. Wie meint ihr, wenn Jakob mit dem fenrigen Gesichtunter euch gekommen wäre," sprach er zu den Umstehenden,„oder mein Urgroßvater, den ihr von Flodden her kennt?"
„Den würden wir wieder hcimgeschickt haben," flüsterteein englischer Großer.
„Wenigstens — sprach ein anderer eben so nnvernehmlich— „hätten wir dann einen Mann zum Herrscher gehabt, wennauch nur einen Schotten."
„Nun, junger Springinsfeld," fragte der König den LordGlenvarloch, „wo habt Ihr Eure Jünglingsjahre zugebracht?"
„Zuletzt in Leiden, allergnädigster Herr," antwortete Nigel.
„Aha! ein Gelehrter," sprach der König, „und meinerSeele ein bescheidener, unverdorbener Jüngling, der das Er-röthcn nicht verlernt hat, wie die meisten unserer gereisetenMonsieurs. Wir wollen ihn demgemäß behandeln."
Er richtete sich empor, hüstelte, blickte mit dem Selbstbe-wußtsein eines großen Gelehrten um sich her, während alleHofleute, welche lateinisch verstanden oder nicht verstanden,sich herbeidrängten, und fnhr folgendermaßen in seinen Fra-gen fort:
„Hm! Hm! Salve dm-guatergne oalve, lllsnvsrlocliiäes
'v Selig sind die Friedfertige».