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„Larifari!" erwiderte der Greis. „Die Biegung seinerAugenbrauen bürgt mir dafür, daß es seines Vaters Sohn ist,und ich sage gut für ihn. Und du, Maxwell, hast seinen Va-ter viel zn gut gekannt, als daß du hattest Bedenklichkeitenerheben sollen. Laß uns ein." Mit diesen Worten schob erden Stab des Kümmerlings bei Seite und trat, mit dem jun-gen Freiherrn am Arme, in's Audienzzimmer.
„Ich muß Euch kennen lernen, ich muß Euch kennen ler-nen," sprach er. „Ich habe Euren Vater gut gekannt, ich habeeine Lanze mit ihm gebrochen und eine Klinge mit ihm ge-kreuzt, und ich darf mir Etwas darauf zugute thun, daß ichnoch lebe, um davon erzählen zn können. Er mar ein Manndes Königs, und ich war ein Mann der Königin wahrend derDouglaskriegc. Wir waren Beide junge Gesellen, die wederFeuer noch Stahl fürchteten, und obendrein hatten wir alteStreitigkeiten, die sich von Vater auf Sohn vererbt hattenzugleich mit unfern Siegelringen, zweihändigen Schwertern,Panzern und mit den Cimieren unserer Helme."
„Nicht zn laut, Herr Graf!" flüsterte ein Kammcrherr.„Der König, der König."
Der alte Graf schwieg. Jakob trat ans einer Seitenthür undempfing die Complimcnte von Fremden, welche Einer nach demAndern vortraten Um ihn her stand eine kleine Gruppe von be-günstigten Hoflenten und von Hofbeamten, an welche er zuweileneinige Worte richtete. Auf seinen Anzug war diesmal etwas mehrSorgfalt verwendet, als bei jener Gelegenheit, wo der Leser zuerstmit seiner Persönlichkeit bekannt gemacht worden ist. Allein etwasLinkisches in seinem Wesen litt nicht, daß ihn sein Anzug wohlkleidete, und da er ans Vorsicht oder Furchtsamkeit seine Kleiderstichfest steppen ließ, so erschien er in denselben um so nnbehülf-licher und steifer, was einen sonderbaren Abstich gegen die nnruhi-