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durch dieselbe wie ein langsamer aber ununterbrochener Strom.Als Nigel am Eingänge erschien und Namen und Stand nannte,wurde Maxwell bedenklich. „Niemand kennt Euch," sprach er.„Gnädiger Herr, es ist meine Pflicht, Niemand einzulaffen,dessen Gesicht mir unbekannt ist, außer auf das Wort einerfür ihn bürgenden Person."
„Ich bin mit Meister Georg Heriot gekommen," erwiderteNigel in einiger Verlegenheit über diese unerwartete Hemmung.
„Meister Heriots Name," entgegnete Maxwell lächelnd,„hat einen guten Klang, wo von Gold und Silber die Redeist, nicht aber, wo es sich um Rang und Geburt handelt.Mein Amt nöthigt mich, entschieden aufzutreten. Ihr könntnicht cintreten — cs thut mir leid — Eure Herrlichkeit mußzurückstehen."
„Was gibt cs da?" fragte vertretend ein alter schottischerGraf, der bisher mit Georg Heriot gesprochen hatte.
„Es ist Meister Maxwell, der Unterkämmerling," antwor-tete Herr Mungo. „Er drückt seine Freude darüber aus, amHofe den Lord Glenrarloch zu sehen, dessen Vater ihn in'sAmt gebracht hat; wenigstens glaube ich, dies ist der Inhaltseiner Rede, denn Ew. Herrlichkeit kennt meine Schwäche."Ein unterdrücktes Lächeln der Zuhörer war die Folge diesesAusfalls des lahmen Ritters. Der alte Standesherr aberging, ohne stillznstehen, vorwärts und sprach: „Wie? DerSohn meines mackeren alten Gegners, Ochtred Olifaunt? Ichwill ihn selber zur Audienz führen."
So sprechend nahm er Nigcln ohne Umstände beim Armeund wollte ihn cinführen. Maxwell hielt fortwährend seinenStab quer in der Thür und sagte, wiewohl mit einiger Ver-legenheit: „Gnädiger Herr, dieser Mann ist unbekannt, undich habe Befehl, es genau zu nehmen."