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12 (1851) Nigels Schicksale
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jetzt ein strenges Schweigen beobachtete und ihn sich selber über-ließ, und weil daS Gespräch eines scharf beobachtenden Hof-mannes mit seinen boshaften Bemerkungen immer etwas Un-terhaltendes hatte. Heriot horte mit halblächelnder Miene zu,ohne daß man sehen konnte, ob sein Lächeln dem Witze oderder Person des Ritters galt, ließ sich aber durch die höflichenVersuche des Freiherr», ihn in das Gespräch zu verflechten,nicht bewegen, ans seiner Schweigsamkeit herauszntreten.

Die drei Männer standen in einem Winkel des Vorzimmersin der Nähe der Thür des Audienzzimmers, als Maxwell mitseinem Amtsstabe eintrat. Alle Diejenigen, welche nicht vonhohem Range waren, machten ihm ehrerbietig Platz. Er bliebbei den Dreien stehen, warf einen Blick ans den schottischenFreiherrn, machte gegen Heriot eine leichte Verbeugung undwandte sich dann mit geläufiger Zunge an Herrn Mungo Ma-lagrowther, sich über die Edelgarde und die Schildwachen be-schwerend, welche alle Arten von Bürgern, Bittstellern undSchreibern in die vorderen Zimmer sich einschlcichen ließen.Die Engländer," sagte er,sind darum empört und meinen,so Etwas hätte in den Tagen der Königin nicht gewagt wer-den dürfen. Zn ihrer Zeit war der äußere Hof für den Pö-bel, und die Gemächer für die Nobelen. Ench, Herr Mungo,die Ihr zur Hofhaltung gehört, käme es zu, darauf zu denken,wie diesem Mißstande abznhelfen wäre."

Herr Mungo, der diesmal wieder an Taubheit litt, erwiderte:es sei kein Wunder, daß der Pöbel sich Freiheiten heransnehmc, daer sehe, daß die Leute in Amt und Würden, was Herkunftund Aenßeres betreffe, nicht viel besser seien, als er selber.

Ihr habt recht, ganz recht, Herr Ritter," erwiderte Max-well, seine Hand an die verschossene Stickerei von Malagrow-thers Aermel legend.Wenn die Burschen Männer in Amt