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in klaren Worten durch das Schottenmädchen verkündet wurde,murmelte sic eine unverständliche Erwiderung.
Frau Ursula, an alle möglichen Verrücktheiten ihrer Pa-tienten und Clienten gewöhnt, wandte sich an die dienstbarenGeister mit den Worten: „Janchen stellt den Napf zum Feuerund geht dann mit Wilsa hinunter in die Küche. Ich mußmit meinem Fräulein Margarethe allein sprechen. Jeder Jung-geselle zwischen hier und Bow wird mich darum beneiden."
Die Dienerinnen entfernten sich gebotener Maßen. DameUrsula stellte ihre Pfanne auf die Kohlen, rückte daun so nahewie möglich zu ihrer Patientin und begann in leisem, beruhi-gendem und vertraulichem Tone zu fragen, was ihrem Gold-kinde fehle.
„Nichts!" antwortete Margarethe schnippisch, und verän-derte ihre Lage so, daß sie der liebreichen Fragerin fast denRücken zukehrtc.
„Nichts, mein Engel?" eutgegnete Frau Snddlechop. „Undum Nichts und wieder Nichts laßt Ihr Eure Freunde zu sol-cher Stunde aus dem Bette treiben?"
„Ich habe nicht nach Euch geschickt," antwortete das un-zufriedene Mädchen.
„Ei wer denn?" fragte Ursula. „Wenn nicht nach mirgeschickt worden wäre, würde ich mich nicht um diese Zeiteingestellt haben."
„Die alte schottische Närrin, Jane, hat es wahrscheinlichauf eigne Faust gethan," erwiderte Margarethe. „Zwei Stun-den lang hat sie mir von Euch und Mutter Rothkapp dieOhren vollgeschwatzt."
„Von mir und Mutter Rothkapp?" wiederholte Frau Ur-sula. „Freilich muß sic eine alte Närrin sein, wenn sie solcheZusammenstellungen macht. „Aber kommt, kleine Nachbarin,