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zogin! Ich habe sie an einem nnd demselben Tage so wetter-wendisch gesehen, wie eine Meerkatze, nnd so eigensinnig, wieein Maulthier. Ich möchte wissen, wer mehr Tollheiten aus-brütet, ihr eingebildetes Köpfchen, oder ihres Vaters verrück-ter Hirnkasten. Aber zweihundert Pfund jährlich ans schmutzi-gem Lande, das ist auch nicht zu verachten, und der Alte istbei all' seinen Tollheiten ein sparsamer Kauz — er ist unserHausherr, nnd sie hat ihm eine Frist zur Bezahlung unsererMiethe abgebettelt. Also, wohl öder übel, muß ich mich dareinergeben. Ueberdies ist der kleine launige Satan mein einzigerSchlüssel, um hinter das Geheimniß von Meister Heriot zukommen, nnd das darf mir nicht verborgen bleiben. He dien,allons! sagt der Franzose."
So denkend eilte sie über die Straße zu des UhrmachersWohnung. Die Magd öffnete mit einem Hauptschlüffel. FrauUrsnla tappte bald in schwacher Helle, bald im Dunkel, nichtwie die reizende Christabelle zwischen gothischem Schnitzwerkund Harnischen, sondern zwischen Ueberresten alter Maschinenund neuer Modelle, Trümmern oder unvollendeten Werkennutzlosen Knnstfleißes, mit denen die Wohnung des sinnreichen,aber wunderlichen Mechanikers stets angefüllt war. Endlicherreichten sie auf einer engen Treppe das Gemach der feinenJungfrau Margarethe, wo sie, der Leitstern der Augen jedeshochstrebenden Junggesellen in der Fleetstraße, in einer Stel-lung saß, die halb Mißvergnügen, halb Trostlosigkeit aus-drückte. Ihre Schultern und ihr Rücken waren in eine Kreis-linie geründet, ihr rundes Kinn mit dem Grübchen ruhte inihrer kleinen Hand, deren Finger über dem Munde lagen.Ihre Augen schienen auf die im Kamin erlöschenden Kohlengeheftet zu sein. Sie bewegte kaum den Kopf, als Frau Ur-sula eintrat, nnd als die Anwesenheit dieser schätzbaren Matrone