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12 (1851) Nigels Schicksale
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krochen, daß sein Herr ihn beim Kragen packte, nnd drohte,ihn zn Tode zn prügeln, wenn er durch sein ungebührlichesLärmen die Schaarwache hcrbeizöge.

Bitte um Verzeihung, gnädiger Herr, bitte gehorsamst umVerzeihung. Nur wenn ich an den Jan Bin denke, wie sie ihnnennen, kann ich kaum umhin, zn summen:O kennt Ihr"Aber ich bitte Ew. Herrlichkeit um Verzeihung, ich will ganzstumm sein, wenn Ew. Herrlichkeit cs befiehlt."

Nein, Bursche!" sprach Nigel,schwatze nur zu; denn ichweiß, unter dem Vorwände, deine Schweigsamkeit zu ver-sichern, wurdest dn mehr schwatzen und mehr Züchtigung ver-dienen, als wenn dir kein Zügel angelegt ist. Also sprichheraus, was hast du gegen Meister Heriot?"

Vermuthlich wollte Nigel, indem er seinem Diener frei zureden erlaubte, ihm Anlaß geben, auf dies weibliche Wesen znkommen, welches auf so geheimnis-volle Weise bei dem Gebeterschienen mar. Mochte nun dies der Fall sein, oder mochte erlediglich wünschen, daß Moniplies in leiser Rede die Hitzeaushauchen möchte, die sich sonst vielleicht in lärmendem Ge-sänge Luft gemacht hätte jedenfalls »erstattete er ihm, inseinem Vortrage nach seiner Weise fortzufahrcn.

Also," sprach der Redner,ich möchte wissen, was dieserMeister Heriot für ein Kerl ist. Er hat Ew. Herrlichkeit, wie ichmir denke, mit Gold versehen; nnd wenn das der Fall ist, soglaub' ich, er hat seine Absicht dabei, denn anders ist cs jetzt nichtin der Welt. Hätte Ew. Herrlichkeit ihr eignes Land in Hän-den, so würde ohne Zweifel dieser Patron, wie die Meisten seinesGeschäfts Goldschmiede nennen sie sich, ich sage Wuchererer würde, sag' ich, Lust haben, so und so viel Pfund afrikanischenDreck (ich meine Gold) für so nnd. so viele schöne Aecker undHunderte von Aeckern schottischen Landes zu vertauschen."