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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
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hinsah, erblickte er nur noch den Saum ihres weißen Gewan-des, und die Thür schloß sich hinter ihr.

Die Diener standen nun auf nnd entfernten sich. Dem Frei-herrn und dem Geistlichen wurde Wein nnd Pfefferkuchen un-gebeten, worauf der Geistliche sich entfernte. Nigcl hätte ihngern begleitet, um von ihm Etwas über die Erscheinung zuerfahren; allein der Hanswirth hielt ihn zurück mit der Bitte,in sein Geschäftszimmer cinzutreten.

Ich hoffe, gnädiger Herr," sprach der Bürger,Eure Vor-bereitungen, um am Hofe zu erscheinen, sind so weit gediehen,daß Ihr übermorgen Euch einstellen könnt. Es ist dies viel-leicht für geraume Zeit der letzte Tag, daß Se. Majestät füralle Die, welche durch Geburt, Rang oder Amt Zutritt haben,offenen Hof hält. Den Tag nachher geht er nach TheobaldsHaus, wo er so sehr mit Jagen und andern Belustigungen be-schäftigt ist, daß er Niemand Gehör geben will."

Aenßerlich werde ich bis dahin in Bereitschaft sein, meineAufwartung zu machen," antwortete der junge Herr;aberich habe kein rechtes Herz dazu. Die Freunde, von welchenich Entgegenkommen und Fürsprache erwartet hatte, haben sichkalt und falsch gezeigt. Ich will denselben für diesmal wei-ter keine Mühe machen, und doch gestehe ich, daß ich einekindische Blödigkeit empfinde, allein ans einem mir so neuenSchauplätze zu erscheinen."

Es ist verwegen von einem Handwerksmanne, einem Stan-desherrn ein solches Anerbieten zu machen," nahm Heriot dasWort.Ich muß morgen nach Hof. Vermöge meines Vorrech-tes als zur Hofhaltung gehöriger Diener kann ich Euch bis indas Andienzzimmer begleiten. Ich kann Euren Eintritt erleich-tern, falls derselbe Schwierigkeiten finden sollte; ich kann dierechte Zeit nnd die rechte Weise bestimmen, in welcher man