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von Bedeutung gewesen zu sein; aber nun ließ sich Pferde-getrappek vernehmen, und gleich darauf rief der Ritter: „Mei-ner Treue, Meister Georg, Ihr solltet in Euren Laden gehenDa kommt Knighton, des Herzogs von Buckingham Reitknecht,mit zwei Kerlen hinter sich, als wäre er selber der Herzog."
„Mein Kassirer ist unten," erwiderte Heriot, ohne sich stö-ren zu lassen. „Er wird es mich wissen lassen, wenn Sr.Gnaden Befehl erfordert, daß ich selber erscheine."
„Hm! Kassirer!" murmelte Herr Mungo für sich. „Erhätte damals ein leichtes Amt gehabt, als ich Dich zuerst ken-nen lernte. — Aber," fuhr er laut sprechend fort, „wollt Ihrnicht wenigstens an's Fenster kommen? Knighton hat eine sil-berne Schüssel in Euer Hans laufen lassen — ha! ha! ha! — aufdem Rande lausen lassen, wie ein kleiner Junge einen Reif treibt.Ich muß wahrlich lacken über des Burschen Unverschämtheit."
„Ick glaube, Ihr müßtet lachen, wenn Euer bester Freundim Sterben läge," erwiderte Meister Heriot, indem er das Zim-mer verließ.
„Das ist beißend, gnädiger Herr," sprach der Ritter zuNigel. „Unser Freund ist nicht vergebens Goldschmied. SeinWih ist nicht von Blei. Aber ich muß hinunter und sehen,was da vergeht."
Heriot mar, als er die Treppe hinabging, seinem Kassirerbegegnet, der betreten anssah. „Was ist das, Roberts?" fragteder Goldschmied.
„Meister Heriot, es ist Knighton vom Hofe, — Knighton,des Herzogs Knecht. Er hat den Präsentirteller zurückgebracht,den Ihr nach Whitehatt getragen hattet, hat ihn am Eingängehingeworfen, als wäre es eine alte zinnerne Schüssel, und mirgeheißen, Euch zu sagen, der König wolle von Eurem Tandenichts wissen."