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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
130
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habe, bevollmächtigt, dafür ein Geschmeide von Balasrnbinenmit einem großen Diamant, wie dasselbe im Verzeichnis; vonSr. Majestät Juwelen aufgeführt sei, in Händen zn behaltenbis znr Rückzahlung. Durch ein anderes Schreiben trug derKönig besagtem Georg Hcriot ans, mit einigen Geldmännernunter billigen Bedingungen ein Anlehcn von wenigstens 50,000Mark, wo möglich aber noch mehr, zn unterhandeln.

Besitzt er Gelehrsamkeit, dieser Unser Lord Nigel?" fragteder König.

Hcriot wußte darüber nichts Näheres zn sagen, meinte aber,er habe im Anslande studirt.

Wir wollen ihm selber Rathschläge geben, wie er seineStudien aufs Vorthcilhafteste fortsehen kann," sprach der Kö-nig.Vielleicht nehmen Wir ihn an den Hof und lassen ihnmit Stcenie und dem Äindlein Karl stndircn. Da fällt Unsein fort! fort, Georg! die Kinder werden bald nachHause kommen, und sie sollen doch Nichts von dieser Sachewissen. ?ropera peclem *), o Gürge. Nimm dein Manlthierzwischen die Schenkel, und guten Tag."

So endete das Gespräch zwischen dem guten König Jakobund seinem wohlwollenden Juwelier und Goldschmied.

Anmerkung zum fünften Kapitel.

Tracht und Gestalt von König Jakob beschreibt ein Zeit-genosse folgendermaßen.

Er war von mittlerer Statur, nicht eben mager, aberdurch seine Kleidung dicker erscheinend, als er wirklich war.Seine Beine waren schwach, weil, wie man annahm, ihm inseiner Kindheit, oder vielmehr vor seiner Geburt, übel mit-

"0 Beschleunige den Schritt.