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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
129
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das; Ihr für Nichts und wieder Nichts den Titel klingen-der Gürge fuhrt. In verbo regis, ich will den Jungen be-zahlen, wenn Ihr mir das Anlehen verschafft. Ich will überdie Bedingungen nicht mäkeln. Unter uns-gesagt, Giirge, wirwollen das alte Erbgut von Glenvarloch einlösen. Aberwarum kommt der junge Herr nicht an Hof? Ist er hübsch,Heriot? Kann man ihm Vortritt geben?"

So gut wie nur irgend Einem," antworteteHeriot,aber"

Ah! ich verstehe," ergänzte der Königlies nngustnllomiP. Der arme Junge! Und sein Vater ein ächtes treuesSchottenherz, wiewohl steif in gewissen Meinungen. Horch,Heriot, las; dem Jungen 300 Pfund zukommen, damit er sichausstaffirt. Da, da (hier nahm er das Rnbingeschmeidevon dem Hute)nimm dies einstweilen zum Pfand für einegrößere Summe, du alter Levit. Ich will es mit der nächstenSteuer einlösen."

Wollte Ew. Majestät geruhen, mir die Anweisung schrift-lich zu geben?" sprach der behutsame Bürger.

Der Teufel hole deine Pünktlichkeit!" sprach der König.In der Form bist dn so streng wie ein Puritaner, und in derSache bist du ein wahrer Ungläubiger. Genügt dir nicht einÄönigswort, um deine elenden zweihundert Pfund anszulegcn?"

Aber nicht, um Kronjuwclen in der Hand zu behalten,"erwiderte der Goldschmied.

Der König, längst gewohnt, mit mißtrauischen Gläubigernzn verkehren, schrieb eine Anweisung auf Georg Heriot, seinenlieben Goldschmied und Juwelier, für 300 Pfund, augenblick-lich zahlbar an Nigel Olifaunt, Freiherrn von Glenvarloch,welche Heriot als Schuld der Krone zu Lasten zu schreiben

*) Schlechte BermvgenSumstände.

NigelS Schicksale. I. g