gespielt worden war, so daß er in seinem siebenten Jahre nochauf keinem Beine stehen konnte. Diese Schwäche nöthigte ihnstets, sich auf Anderer Schultern zu stutzen. Im Gehen be-schrieb er mit seinen Beinen Kreislinien und dabei fuhren seineHände immer vor seinem Hosenknopf herum. In der Leiden-schaft erlaubte er sich Schwören und Fluchen, selbst an Got-teslästerung streifende Ausdrucke, und in besseren Augenblickenpflegte er dann zu sagen, er hoffe, Gott werde ihm dergleichennicht als Sünde anrechnen, da es blos Folge seiner Hitze sei.Allein solche tägliche Vermessenheit gegen Gott hätte ihn viel-mehr veranlassen sollen, geistlichen Beistand zu suchen, als sichder Hoffnung zu überlassen." — Dalzells Skizzen ansder schottischen Geschichte, S. 26 .
Sechstes Kapitel.
Ich kenn ihn', diese schimm'lige Eitron',
An der die Witzling' hier am Hof gern lecken,
Um ihre zuckersüße Red' z» würzen.
Damit sie schärfer sei. Doch ihre Kraft,
Sie ist geschwunden, und die rechte SchärstIst jetzo ausgequetscht. Was übrig ist,
Muß bald das Spülicht für die Schweine würzen;Zweibein'ge Wesen sind es überdrüssig.
Der Kämmerling. — Ein Lustspiel.
Die von dem gastfreundlichen Bürger eingeladene Gesellschaftversammelte sich in seinem Hause in der Lvmbardstraße in der„hohlen und hungrigen Mittagsstunde", um das Mahl einznneh-men, welches damals de» Tag schied, während heutzutage umdieselbe Zeit Leute, die auf dem große« Fuße leben, sich im Bette
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